Bild: dpa/Wong Maye
Äh ja, äh nein, ich mein: jein!

Es ist ein Hin und Her zwischen diesen beiden Männern: Jim Jong-un, nordkoreanischer Machthaber, und Donald Trump, amerikanischer Mächtiger. Zuerst wollten sie sich zu einem Gipfel treffen. Dann sagte Trump ab. Jetzt sagt er wieder zu mit den Worten: 

"Ich denke wir werden ein Verhältnis aufbauen und das wird am 12. Juni beginnen."

Eigentlich sollte schon einmal ein Treffen Mitte Juni stattfinden. Nordkorea hatte als Zeichen des guten Willens extra sein Atomtestgelände gesprengt. (bento

Das schien Trump aber nicht nachhaltig zu beeindrucken. Er sagte kurz darauf das Treffen ab. 

In einem Brief warf er Nordkorea Feindlichkeit vor, drohte darin wieder mit dem Einsatz von Atomwaffen. (bento) Den Brief hat das Weiße Haus auf Twitter veröffentlicht. 

Nordkorea antwortete auf die Absage demonstrativ freundlich: "Wir wollen die USA wissen lassen, dass wir die Absicht haben, uns mit den USA jederzeit und egal auf welche Weise zusammenzusetzen", erklärte der Erste Vizeaußenminister Kim Kye Gwan in einem Statement. (bento)

Der Streit um die Denuklearisierung ist kompliziert. 

Denn die USA und Nordkorea verstehen darunter unterschiedliche Dinge – was die Verhandlungen über atomare Abrüstung im Allgemeinen und den Gipfel im Speziellen erschwert. 

  • Nordkorea will nicht einseitig seine Atomwaffen aufgeben.
  • Die USA wollen, dass Nordkorea sein Atomprogramm komplett und überprüfbar abbaut, so schnell wie möglich.

Nordkorea ist unter Druck, will aus der internationalen Isolation herauskommen. Der Staat will über Außenhandel und Investitionen zu mehr Geld kommen. Dafür muss es Wirtschaftssanktionen abschütteln, die die USA durchgesetzt haben. 

Ob es dieses Mal klappt, bleibt bis zum 12. Juni erst einmal offen.


Mit Material von dpa


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