"Mexico will not pay for the fucken wall"

Für den US-Präsidenten Donald Trump gilt Mexiko als Land der "Drogendealer und Vergewaltiger" (bento). Schon im Wahlkampf hetzte er regelmäßig gegen den US-Nachbarn im Süden, seit er im Amt ist, geht die Tour weiter. Trumps Lieblingsprojekt: eine Mauer entlang der Grenze bauen.

Den Streit um die Finanzierung dieser Mauer führt Donald Trump so erbittert gegen die Demokraten, dass Teile der US-Regierung seit Mitte Dezember stillstehen, eine Einigung ist nicht in Sicht (bento). Kanadische Fluglotsen schicken nun sogar Pizza zu ihren US-Kollegen im Zwangsurlaub (bento). 

Die beste Antwort auf den Irrsinn liefert Vicente Fox Quesada – und das mit einem alten Video.

Vicente Fox ist der ehemalige Präsident von Mexiko – und hat es sich in seinem Ruhestand zum Hobby gemacht, Trump auf die Schippe zu nehmen.

Auf Twitter kommentiert er regelmäßig die Politik Trumps, hin und wieder dreht er vom Schreibtisch aus auch Videos, in denen er Trump die Welt erklärt. 

Mit seinen witzigen Einlassungen gilt Vicente Fox für viele Mexikaner als Anti-Trump. Sein Nachfolger Enrique Peña Nieto hatte Trump seltener kritisiert, der neue Präsident Andrés Manuel Lopez Obrador setzt vor allem auf den Dialog mit dem US-Präsidenten (bento). Auf Diplomatie muss Ex-Präsident Fox allerdings nicht mehr achten. 

Im Video erklärt Vicente Fox nun Donald Trump, wie verschwendet all das Geld für den Mauerbau wäre – und wofür er es besser verwenden sollte.

Das Video dauert vier Minuten – und Fox macht erst mal klar, dass Mexiko nicht für die Mauer bezahlen wird. Genau das hatte Trump immer wieder gefordert. Jüngst wollte er sich an diese Forderung dann plötzlich nicht mehr erinnern.

Dann holt Fox eine "Taco Bowl" hervor und fragt, was diese Fast-Food-Verirrung soll. Wer wirklich mexikanisches Essen möge, solle doch einfach die Bowl weglassen:

„Iss einfach einen verfickten Taco!“

Dann kommt er zur Mauer. Die hält Fox für eine "rassistische Idee". Und er verrät Trump auch, warum es egal ist, ob sie gebaut wird. 

All die "bösen Hombres", die sie überwinden wollten, fänden einen Weg. Dann zeigt er ein Bild, dass er angeblich direkt aus dem Dark Net geladen habe. "Es zeigt eine Leiter, Einstein", ruft er Trump zu.

„Du baust eine 25-Milliarden-Dollar-Mauer, die von einer 25-Dollar-Leiter besiegt werden kann?“

Die Mauer zu bauen mache die USA am Ende nur schwächer und weniger respektiert, schließt Fox. 

Dann fängt er erst richtig an – und gibt Trump ernsthafte Tipps, was er mit 25 Milliaren Dollar anstellen könnte. Den Hunger beenden zum Beispiel.

Das Video ist ursprünglich vom Sommer 2017, hat aber an Aktualität nichts eingebüßt. Denn gerade wird es wieder auf Twitter und Facebook geteilt. Die Frage ist nur: Hat Trump es auch gesehen?

Hier kannst du das Video sehen:

Mexico Will NOT Pay For A Fu*ken Wall

#MexicoWillNotPayForTheFuckenWall🤣🤣

Posted by De Sam on Tuesday, January 8, 2019

Hinweis: In einer ersten Version des Artikels haben wir geschrieben, dass das Video neu ist – ein bento-Leser aus den USA hat uns informiert, dass es nur erneut geteilt wird. Wir haben den Artikel entsprechend aktualisiert.


Streaming

"Spider-Man: Far From Home" hat einen ersten Trailer – und wir haben drei Fragen dazu
Was geht mir dir, Jake Gyllenhaal?

Marvel eröffnet das Kino-Comic-Jahr mit einem Kracher – nämlich einem knapp zweiminütigen Trailer zu "Spider-Man: Far From Home". Der Film kommt zwar erst im Sommer in die Kinos, aber wenn es um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft geht, kann man schon mal eine Ausnahme machen.

Außerdem wird "Spider-Man: Far From Home" der erste Kinofilm sein, den Marvel nach seinem gigantischen "Avengers: Endgame" zeigen wird. 

Fans wollen also wissen: Wie sieht das Universum aus, nachdem Thanos besiegt wurde. Oder doch nicht besiegt wurde. Oder überhaupt. Während sich Marvel zum vierten Avengers-Streifen sehr bedeckt hält und auch der Trailer noch nicht viel verrät, ist der zweite Spider-Man-Film nun deutlich zeigefreudiger.

Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) begibt sich mit seinen Freunden auf Klassenfahrt nach Europa. Sie machen unter anderem in London und Venedig Station. Aber auch wenn er eigentlich nur als Schüler da ist – seine Gegner kommen trotzdem. Und das wirft Fragen auf. Vorsicht: Hier gibt es Spoiler zu den bisher gezeigten Marvel-Kinohits. 

Hier ist der englische Trailer zu "Spider-Man: Far From Home" – der vom deutschen unterscheidet: