Die zwei wichtigsten Fragen zum Treffen im Trump Tower

US-Präsident Donald Trump hat sich auf Twitter wieder einmal zur Russlandaffäre geäußert: In einer Reihe von Tweets beschimpfte er unter anderem "die Medien", die nur Unwahrheiten berichteten. Dabei ging er auch auf ein mutmaßliches Treffen seines Sohnes Donald Jr. mit russischen Offiziellen ein – und bestätigte das Treffen.

Worum ging es bei dem Treffen von Donald Trump Jr. und den russischen Offiziellen?

Das Treffen soll im Sommer 2016 vor den Präsidentschaftswahlen im Trump Tower in New York stattgefunden haben. Dabei soll sich das Team um Trumps Sohn mit den Russen getroffen haben, um im Wahlkampf nützliche Informationen über die Gegnerin Hillary Clinton zu erhalten. (SPIEGEL ONLINE)

Genau das bestätigte der US-Präsident jetzt in einem Tweet: "Das war ein Treffen, um Informationen über einen Widersacher zu erhalten", schrieb er – das wäre "total legal und auch schon immer so in der Politik gemacht worden. Doch das Treffen habe zu nichts geführt – und sowieso habe er nichts davon gewusst.

Warum sind Trumps neue Aussagen wichtig?

In den USA dürfen Politiker im Wahlkampf kein Geld oder wichtige Informationen von Ausländern erhalten. Außerdem widerspricht Trump damit nun auch den Aussagen seines Sohnes: Der sagte im Juli 2017 in einem Statement, er habe sich mit der russischen Anwältin Natalia Weselnizkaja vor allem getroffen, um über die Adoption russischer Kinder durch US-Amerikaner zu sprechen. (Washington Post)

Der US-Präsident selbst soll damals laut "Washington Post" das Statement seinem Sohn diktiert haben.

Trump bleibt indes weiter dabei, dass er von dem Treffen nichts gewusst habe – doch dem widerspricht sein früherer Anwalt Michael Cohen. Der behauptete vor wenigen Tagen erst, er sei dabei gewesen, als Trump Jr. seinem Vater von einem Angebot zu einem solchen Treffen berichtet habe. Man habe sich dabei erwartet, "Schmutz" über die Rivalin Hillary Clinton zu erhalten – und der heutige US-Präsident hätte das Treffen gutgeheißen. (SPIEGEL ONLINE)

Beweise wie etwa Tonaufnahmen hat Trumps Ex-Anwalt nicht – aber er sei bereit, seine Aussage gegenüber dem Sonderermittler in der Russlandaffäre, Robert Mueller, zu wiederholen.


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13 Schilder, die Deutschland perfekt zusammenfassen

Deutschland, das Land der Ordnung. Hier wird auf Regeln, Gesetze und Vorschriften ganz besonders viel Wert gelegt. Und damit das Ganze auch für jeden sichtbar ist, gibt es Schilder oder Hinweistafeln. Dort können Menschen dann ganz genau nachlesen, was sie zu tun und zu lassen haben. 

Und manchmal sind solche Schilder auch wirklich nützlich: im Verkehr zum Beispiel oder für Straßennamen. An anderer Stelle fragt man sich aber auch, was genau da eigentlich schief gelaufen ist. Aus einem einfachen Hinweis wird dann kompliziertes Beamtendeutsch oder eine unfreiwillig komische Formulierung.

Hier ist eine Sammlung von Schildern, die deutscher eigentlich kaum sein können: