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Was ist passiert?

Jetzt ist es offiziell: Geht es nach den Republikanern, soll Donald Trump der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden. Die Delegierten haben ihn in der Nacht zum Mittwoch auf ihrem Parteitag mit der nötigen Mehrheit nominiert. Trump muss die Nominierung noch annehmen, das ist für Donnerstag vorgesehen. Am Abend wird er zusammen mit seinem Kandidaten für die Vizepräsidentschaft, Mike Pence, auftreten.

Die Entscheidung fiel, als Trumps Sohn, Donald Trump jr. (Wie sonst soll er heißen?), als Delegierter seines Heimatstaats New York das Votum abgab. Seine Worte: "Gratuliere, Dad. Wir lieben dich." (SPIEGEL ONLINE)

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Waren alle Abgeordneten für Trump?

Nein. Noch am Dienstag hatte es einen ernsthaften Versuch von Republikanern gegeben, die Kandidatur Trumps zu verhindern. Neun Bundesstaaten hatten sich verbündet und wollten die Regeln so ändern, dass die Delegierten nicht mehr an die Vorwahlergebnisse aus ihren Heimatstaaten gebunden wären. Geklappt hat das nicht. Bei den Parteitagen der Republikaner wird traditionell wie bei einem Poetry-Slam abgestimmt: Wer lauter schreit, gewinnt. (SPIEGEL ONLINE)

Auch nachdem die offizielle Kür nun erfolgt ist, steht Trump weiter in der Kritik. Abgesehen von der Abstimmung der Delegierten, war der Parteikonvent für ihn bisher eine Katastrophe:

  • Die LGBT-Community ist wütend: Trump marschierte im Stil eines Wrestlers zum Queen-Song "We are the Champions" ein, eine der inoffiziellen Gay-Hymnen.

Queen-Sänger Freddie Mercury galt als schwul, wich Fragen nach seiner Sexualität jedoch aus. Trump ist zum Beispiel gegen die Ehe zwischen Homosexuellen – und hat sich nun mit Mike Pence auch noch einen Kandidaten für die Vizepräsidentschaft ausgesucht, der bislang vor allem als Anti-LGBT-Kandidat wahrgenommen wurde (Vox.com).

  • Außerdem machen sich Menschen im Internet weiterhin über Melania Trumps Rede lustig. Trumps Ehefrau hatte weite Teile aus einer Rede von Michelle Obama kopiert.
Seht selbst:


Haha

Dinge, die du nur kennst, wenn du unter Heuschnupfen leidest

Du hattest eine gute Zeit. Die Bäume waren kahl und deine Nase frei. Während die Knospen im Frühling noch geschlossen waren, konntest du sogar draußen in der Natur in aller Ruhe ein paar Sonnenstrahlen genießen. Doch dann ist es vorbei mit den freien Atemwegen und der schleimfreien Leichtigkeit, mit der du durch den Tag gegangen bist.