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Obama hatte genau das zum Schutz von Elefanten verboten.

Der Afrikanische Elefant ist eine bedrohte Tierart, seine Jagd in den meisten afrikanischen Ländern verboten. Um ihn noch besser zu schützen, hatte Ex-Präsident Barack Obama 2014 verboten, Trophäen erlegter Elefanten in die USA einzuführen.

Nun hat Trump diese Regelung gekippt. Das bedeutet:

Großwildjäger aus den USA dürfen sich künftig wieder Elefantenschädel über den Kamin hängen.

Konkret werden Elefanten-Trophäen aus Zambia und Simbabwe zugelassen. Das bestätigte die US-Behörde für Fisch und Wildtiere – die den Elefanten hier übrigens selbst als bedroht ausweist.

Eine legale und regulierte Jagd könne die Wildbestände in Afrika sinnvoll erhalten. Die Elefantenjagd könne "positive Auswirkungen" auf den Erhalt der Art haben, sagte ein Vertreter erst am Vortag auf einem Forum in Afrika. (Safariclub.org)

Ob es dort eine Überpopulation der bedrohten Tierart gibt, wurde nicht erläutert. Auch nicht, warum das Töten der Tiere einen "positiven" Effekt auf ihren Bestand haben soll.

Die mächtige Waffenlobby National Rifle Association begrüßte Trumps Entscheidung. 

Das "Ja" zur Trophäenjagd sei ein "durchdachtes wissenschaftliches Wildtier-Management", hieß es in einem Statement. (The Hill)


Gerechtigkeit

Hannahs Schwer-in-Ordnung-Ausweis wird offizielles Dokument
Eine Hamburger Behörde mag die Idee – und zieht nach.

Mit dem Vorschlag, aus dem "Schwerbehinderten-Ausweis" einen Schwer-in-Ordnung-Ausweis zu machen, hat die 14-jährige Hannah viele Menschen bewegt. Die junge Frau mit Down-Syndrom kritisierte den Namen des Ausweises und forderte, ihn umzubenennen. (bento)

Jetzt schlägt ihre Idee noch größere Wellen: Ein junger Hamburger hat beim Versorgungsamt einen Antrag auf einen Schwer-in-Ordnung-Ausweis gestellt – und die Behörde hat ihm stattgegeben. Das bestätigte die Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Dienstagabend. (SPIEGEL ONLINE)