Bild: Getty Images; Montage: bento

US-Präsident Donald Trump ist bereit, militärisch mit Atomwaffen gegen Nordkorea vorzugehen. Um die USA und deren Verbündete zu verteidigen, würde er "die ganze Breite diplomatischer Mittel, gewöhnlicher Waffen und atomare Fähigkeiten einsetzen", heißt es in einem Statement, das das Weiße Haus am Sonntag veröffentlichte.

Damit reagiert Trump auf den jüngsten Bombentest in Nordkorea. Dort hatte es in der Nacht zum Sonntag ein schweres Erdbeben gegeben. Experten sind sich sicher, dass das nordkoreanische Militär einen unterirdischen Atom-Test durchgeführt hat. (bento)

Das seismologische Institut in Norwegen, Norsar, hat die Erschütterung als bisher stärkste aller Tests eingeordnet:

Noch ist ein Krieg eher unwahrscheinlich.

Trump will zunächst diplomatische Mittel ausschöpfen – vor allem China soll mehr in die Verantwortung gezogen werden. Das Land gilt als Unterstützer Nordkoreas, ist jedoch mit der Politik von Diktator Kim Jong Un nicht einverstanden. 

Trump setzt nun – wie Vorgänger Barack Obama – auf eine gemeinsame Linie mit China.

Weiterhin droht er in seinen Tweets, die USA könne Handelsbeziehungen mit Ländern abbrechen, die auch mit Nordkorea Handel betreiben:

Das wären vor allem China und Indien

Und damit ist die Drohung eher unrealistisch: Beide Länder sind sehr große Wirtschaftsnationen, die USA sind auf Handel mit ihnen angewiesen.

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Nach Satire-Aktion von "Die Partei": AfD glaubt, "Antifa" habe sie unterwandert

Die Satire-Partei "Die Partei" hat am Wochenende 31 rechte Facebook-Gruppen gekapert. Sie übernahm die Admin-Rechte in Gruppen wie "Freunde von Björn Höcke", "Islam-Kritik" oder "Mein Vaterland". (bento)

Viele dieser Gruppen standen der AfD nahe oder wurden gar von AfD-Mitgliedern verwaltet. Mit Bots wurden die Gruppen vergrößert, dann gingen die Admin-Rechte an echte Nutzer. "Partei"-Mitglieder hatten sich beworben und einige dieser Rechte eingeheimst.

Nun informieren andere AfD-Gruppen vor der Übernahme – und warnen vor der "Antifa".