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Tag 482.

Donald Trump hat Afrikanische Länder bereits als "Dreckslöcher" bezeichnet, Flüchtlinge aus Mexiko stempelt er pauschal als Kriminelle und Drogendealer ab. (bento)

Und nun hat Trump Einwanderer "Tiere" genannt.

Konkret sagte er bei einem Treffen mit Republikanern im Weißen Haus:

"Es gibt Leute, die ins Land kommen oder versuchen, ins Land zu kommen und wir bringen die Leute wieder außer Landes. Man kann gar nicht glauben, wie schlimm diese Menschen sind, das sind keine Menschen, das sind Tiere."

Bei dem Treffen ging es um sogenannte "Sanctuary States". Das sind US-Bundesstaaten, die es Bundesbehörden per Gesetz erschweren, illegale Einwanderer zu verfolgen. (New York Times)

Trump will schärfer gegen Flüchtlinge vorgehen – diese Staaten widersetzen sich und bieten den Einwanderern so Zuflucht. 

Kalifornien ist so ein Staat. Trump kritisierte unter anderem eine kalifornische Bürgermeisterin an, die Einwanderer vor einer bevorstehenden Razzia gewarnt hatte. 

Sie verteidigte ihre Tat auf Twitter:

"Es war eine Möglichkeit, sicherzustellen, dass die Leute wissen, welche Rechte sie haben."

Demokratische Politiker verurteilten Trumps "Tier"-Äußerungen.

  • "Einwanderer sind Menschen. Keine Tiere, keine Kriminellen, keine Drogendealer, keine Vergewaltiger. Sie sind Menschen", erklärte zum Beispiel der Abgeordnete Jared Polis. (Süddeutsche Zeitung)
  • Und der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, warf Trump vor, "Lügen" bei den Themen Einwanderung und Kriminalität zu verbreiten.

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Gerechtigkeit

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