Bild: dpa
In den sozialen Netzwerken wird er dafür zu Recht kritisiert.

Eigentlich ist Dieter Nuhr "nuhr" für ziemlich schlechte Wortspiele bekannt. Bei der Promo für seine neue Sendung in der ARD hätte er aber lieber bei den Wortspielen bleiben sollen, denn für einen Werbespot gibt es nun berechtigte Kritik.

Was ist passiert?

Am Montagabend strahlte die ARD einen Clip aus. Dieter Nuhr sagt darin: 

"Man sagt ja immer, der 9. November sei ein wichtiger Tag in der deutschen Geschichte, aber eigentlich ist der wichtigere Tag der 8. November, denn da kommt wieder ’Nuhr im Ersten’."

Mit einer Sache hat Nuhr recht – der 9. November ist ein wichtiger Tag.

  • Am 9. November 1918 wurde die Republik ausgerufen.
  • Am 9. November 1923 gab es den Hitler-Ludendorff-Putsch.
  • Am 9. November 1938 wurden während der Reichspogromnacht Juden getötet, verletzt und deportiert. Es wurden jüdische Geschäfte und Synagogen zerstört.
  • Am 9. November 1989 fiel die Mauer, was den Weg für die Wiedervereinigung bereitete.

Besonders vor dem Hintergrund, dass sich die Reichspogromnacht am 9. November zum 80. Mal jährt, müsste Dieter Nuhr, der Geschichte auf Lehramt studiert hat, also genau wissen, wie unpassend dieser Spruch ist. Dass der Trailer unmittelbar nach Ausstrahlung des "Antisemitismusreport" lief, macht die Sache nicht gerade besser.

Das sehen auch die Zuschauerinnen und Zuschauer so und kritisieren Nuhr und die ARD heftig:

(Bild: Twitter/Rosenmarmelade)
(Bild: Twitter/MaditaMedusa)

Was sagt die ARD dazu?

Ein Sprecher der verantwortlichen Landesrundfunkanstalt rbb entschuldigte sich für den Trailer. "Der Trailer ist missglückt, das hätte unsere Redaktion bemerken müssen. Wir können uns nur dafür entschuldigen, dass das nicht geschehen ist", sagte er. Dieter Nuhr Antisemitismus zu unterstellen, sei aber "absurd". (DWDL)


Haha

"Stell dich in eine Ecke und weine leise." Die 10 besten Tipps einen Mann zu finden – von 1958
Bitte nicht alles nachmachen!

In den 50ern konnte man bei Beziehungsfragen nicht einfach googeln, Podcasts hören oder sich von Menschen auf Instagram, Facebook oder Youtube Tipps holen. Stattdessen war man auf andere Medien angewiesen.

Deshalb wurde die US-Amerikanerin Kim Marx-Kuczynski wahrscheinlich neugierig, als sie eine alte Frauenzeitschrift von 1958 kaufte, mit der Titelstory: "129 Wege um einen Ehemann zu bekommen"

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