Bild: dpa
Das Stammschiff sitzt immer noch in Malta fest.

Die Dresdner Seenotrettungsorganisation "Mission Lifeline" hat ihr Spendenziel von 475.000 Euro erreicht – dank einer Spende der Band "Die Fantastischen Vier".

"Die Fantastischen Vier" spendeten einen mit 30.000 Euro dotierten Preis.

Sie erhielten am Wochenende den "Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache", weil sie "Wegbereiter einer neuen deutschen Musikgeschichte" seien. "Zu einer Zeit, in der Sprechgesang mit der englischen Sprache verknüpft war", seien sie die ersten gewesen, "die sich ihrer Muttersprache bedienten", erklärte der Bamberger Sprachwissenschaftler und Sprecher der Jury, Prof. Dr. Helmut Glück (Kulturpreis Deutsche Sprache). 

"Die Fantastischen Vier" kündigten noch am selben Abend an, das Geld an "Mission Lifeline" spenden zu wollen.

Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache für Die Fantastischen Vier! „Wird der Reim richtig eingesetzt findet jeder in...

Posted by Die Fantastischen Vier on Saturday, October 13, 2018

Nachdem Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, bereits Anfang des Monats 50.000 Euro gespendet hatte und etliche Menschen ihren Beitrag leisteten, schlossen die 30.000 Euro der "Fanta4" den Spendenkreis auf der Homepage der Hilfsorganisation (BR).

Auf Twitter bedankte sich die "Mission Lifeline" für die Spende:

Die Bürokratie bremst allerdings nun das Vorhaben.

Wann das zweite Schiff eingesetzt werden kann, ist noch nicht bekannt. Laut Vereinsvorstand Axel Steier bremse "die Bürokratie in Deutschland" den Vorgang aus (Sächsische Zeitung). Das Stammschiff der "Mission Lifeline" befindet sich derzeit noch in Malta – dort steht Schiffskapitän Claus-Peter Reisch vor Gericht.


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An der Uni Amsterdam dürfen gestresste Studierende jetzt Hundebabys streicheln
😍🐶

Wer in Amsterdam Stress abbauen möchte, wird vermutlich auf Marihuana zurückgreifen. Wer aber studiert und eher ein begrenztes Budget hat, darf jetzt stattdessen Hunde streicheln

Stress in der Prüfungsphase dürfte jetzt der Vergangenheit angehören.

Die Universität Amsterdam hat sich etwas gegen die Prüfungsangst der Studierenden überlegt – einen "Puppy room".

Wie die Universität auf ihrer Seite schreibt, richte man in der Universitätsbibliothek für die kommende Prüfungsphase einen Raum ein, in dem gestresste Studierende an zwei Tagen die Woche 15 Minuten lang mit Welpen spielen und sie streicheln können, um so der Prüfungsangst und dem dazugehörigen Stress entgegenzuwirken. (UvA)

Stressabbau für den Menschen, aber Stressaufbau für den Hund?

Kurz nach der Ankündigung äußerten die ersten Studierenden ihre Sorgen zum Wohlergehen der Welpen. Die Universität schreibt dazu: 

"Es versteht sich von selbst, dass das Wohlergehen der Welpen oberste Priorität hat. Eine Aufsicht wird genau beobachten, was mit ihnen gemacht wird. Die Welpen stehen für maximal zwei Stunden zur Verfügung und es darf nur eine begrenzte Anzahl von Studierenden den Welpenraum betreten."

Warum helfen Welpen beim Stressabbau?

  • Schon die Anwesenheit von Tieren und das Streicheln soll laut Studien dabei helfen, den Blutdruck und die Herzfrequenz zu senken. 
  • Die Ausschüttung der Wohlfühl-Hormone Serotonin und Oxytocin wird dabei gesteigert. Serotonin reguliert den Blutdruck und Oxytocin stärkt das Wohlbefinden. (Deutschlandfunk Nova)