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Das neue Gesetz ist ein sensationeller Erfolg für den Tierschutz.

In Frankreich dürfen Meeressäuger jetzt nicht mehr in Gefangenschaft gehalten werden. Das sieht ein Gesetz vor, das am Samstag beschlossen wurde. 

Zunächst stand in dem Gesetzesentwurf, dass die Nachzucht und Haltung stärker kontrolliert werden muss. Nachdem die Umweltministerin, Ségolène Royal, jedoch erfahren habe, dass die Tiere teilweise sogar "unter Drogen gesetzt" würden, entschloss sie sich zu einem radikaleren Vorgehen und Verbot die Haltung der Tiere komplett. Ausgenommen davon sind nur Tiere, die bereits in Gefangenschaft leben. (Spiegel Online)

Das Gesetz sieht außerdem weitere Regelungen vor, die das Leben der Tiere in Gefangenschaft verbessern soll (ZEIT):
  • Die Becken von Delfinen und Orkas müssen mindestens um 150 Prozent vergrößert werden
  • Die Meeressäuger und die Besucher dürfen ab jetzt nicht mehr in direkten Kontakt kommen
  • Das Wasser in den Becken der Tiere darf nicht mehr mit Chlor behandelt werden

​Apropos Meeressäuger: Wusstest du, dass es deutsche Haie gibt?

Tierschutzorganisationen, wie etwa Sea Shepherd und One Voice, die ein gemeinsames Statement abgegeben haben, sehen damit das Ende von Tier-Shows mit Meeressäugern eingeläutet (9news). 

Tatsächlich scheinen immer mehr Aquarien und Tiershows ihr Konzept zu überdenken, oder geben dem Druck von Tierschützern nach: Erst letztes Jahr verkündete ein Aquarium in Baltimore, USA, dass sie ihre Delfine künftig in einem Wasserschutzgebiet, statt in den Becken halten wollen. Und kurz davor gab Sea World bekannt, dass sie künftig die Orca-Shows aus ihrem Programm streichen werden.  

Hier kannst du dir anschauen, was Plastikmüll in den Meeren anrichtet: 
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Gerechtigkeit

US-Bürger sollen illegale Einwanderer verpetzen – und melden lieber Aliens

In den vergangenen Tagen und Wochen sind etliche, eher ungewöhnliche Anrufe bei Donald Trumps neugegründeter Behörde "Victims of Immigration Crime Engagement" (VOICE) eingegangen. 

Mehrere Menschen meldeten, sie hätten Aliens gesichtet. 

Warum? Weil der US-Präsident sie dazu aufgefordert hat. (fusion

Die neue Behörde richtet sich an Menschen, die "Opfer von Straftaten, ausgeführt von entfernbaren illegalen Einwanderern" – removable criminal aliens – geworden sind. Sie können die vermeintlich kriminellen Einwanderer über eine kostenlose Telefon-Hotline melden, Hilfe suchen und informieren.