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Das dänische Justizministerium will ein neues Burkaverbot einführen. Allerdings soll es nicht so heißen. Im Gesetzesentwurf ist daher umständlich die Rede davon, in der Öffentlichkeit alle "umfassend maskierenden Gegenstände" zu verbieten. (The Local)

Das heißt: Helme, Schals, Masken, falsche Bärte wären künftig nicht mehr erlaubt.

Die Polizei darf Personen anhalten, die dann zu verhüllt sind und mit einer Strafe in Höhe von umgerechnet 135 Euro oder drei Monaten Haft belegen.

Der Gesetzesentwurf soll kommende Woche in der Regierung diskutiert werden, beschlossen ist er noch nicht. Kommt er durch, könnte es Dänemark ähnlich ergehen wie Österreich.

Dort gilt seit Kurzem ein Burkaverbot, das immer wieder für Verwechslungen sorgt. Auch Kostümierte werden seither von der Polizei angehalten:

Wie viele Frauen in Dänemark Burka oder Nikab tragen, ist nicht bekannt. 2010 schätze ein Regierungsbericht, dass es zwischen 150 und 200 sind. 

Auch in Deutschland ist nicht wirklich klar, wie viele Burkaträgerinnen es gibt – oder überhaupt welche:


Gerechtigkeit

Deutschland genehmigte heimlich einen Panzer-Deal mit der Türkei

Deutschland gibt sich gerade viel Mühe, nicht als skrupelloser Waffenhändler zu gelten. Nachdem bekannt wurde, dass die Türkei mit Panzern aus deutscher Produktion in den Syrienkrieg eingreift, wurden aktuelle Rüstungsdeals mit der Türkei vorsorglich auf Eis gelegt.

Erst nach den GroKo-Verhandlungen soll die neue Regierung über mögliche Waffengeschäfte beraten. Noch vor wenigen Monaten waren die Skrupel allerdings weniger groß: 

Erst im Oktober hatte die Bundesregierung nämlich grünes Licht für die Aufrüstung türkischer Panzer gegeben.