Junge Leute aus Uganda, Spanien, Amerika, China, Schweden und der Türkei berichten aus ihrer Heimat.

Während in Deutschland mittlerweile in Supermärkten, Bussen und Bahnen Maskenpflicht gilt, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden in China die Maßnahmen dazu langsam wieder gelockert. In Uganda herrscht seit drei Wochen Lockdown mit Ausgangssperre: Wer nach 19 Uhr von der Polizei auf der Straße angetroffen wird, kommt in Gewahrsam. Verkäufer auf Märkten wurden angewiesen, dort auch zu übernachten, damit sie im Falle einer Infektion das Virus nicht nach Hause tragen. 

Schweden hingegen setzt auf Empfehlungen, wirklich verboten sind hier nur wenige Dinge, etwa Versammlungen von mehr als zehn Menschen oder Besuche in Altenheimen. Schulen, Restaurant und Bars haben weiterhin geöffnet. 

Wie erleben junge Menschen die Coronakrise in ihrem Land?

Ob Asien, Afrika, Europa, Süd- oder Nordamerika – plötzlich verbindet alle Menschen auf der Welt ein Thema: Corona. Dabei gehen verschiedene Länder und Kulturen unterschiedlich mit der Krise um. Wir haben Millennials aus Uganda, der Türkei, China, den USA, Schweden und Spanien gefragt, wie sie sich selbst und ihr Land erleben. Wie ändert sich ihre Arbeit? Wie ändern sich ihre Beziehungen? Was gibt ihnen Hoffnung?

Die dabei entstandenen Videos zeigen, wie nah wir uns in der Krise sind.

So unterschiedlich der Umgang auch ist, die Coronakrise beschäftigt die ganze Welt. Wir haben mit sechs jungen Menschen aus Uganda, Spanien, Amerika, China, Schweden und der Türkei gesprochen und sie gefragt: Was macht dir die größten Sorgen? Und was gibt dir dennoch Hoffnung?

Mitarbeit: Phuong Tran und Sarah Klößer


Trip

Weg ohne weg: Hol dir Ägyptens Schätze ins eigene Wohnzimmer
Ein kultureller und kulinarischer Trip nach Nordafrika.

Die Sonne und der aufgewirbelte Wüstensand tauchen den Himmel in ein tiefes Orange, Palmen werfen ihre Schatten. Am Kiel der Feluke, des alten ägyptischen Segelboots, schmatzt das Nilwasser, in der Ferne kreischt ein Falke. Wenn ich die Augen schließe, kann ich mich zurückträumen in ein Land, das in solchen Momenten allen Stress und alle Hektik schluckt.