Immer wieder äußern Donald Trumps Pressesprecher harte Kritik an den US-Medien. Der wiederkehrende Vorwurf: Journalisten würden absichtlich die Unwahrheit berichten, um dem aktuellen Präsidenten zu schaden. Besonders CNN wurde oft als Quelle sogenannter "Fake News" verurteilt. 

Tatsächlich musste der Fernsehsender vor Kurzem wegen unsauberer Arbeit einen Bericht zurückziehen. Die Recherche betraf den Trump-Berater Anthony Scaramucci, dem man finanzielle Verbindungen zu Russland nachweisen wollte. Das Stück wurde schon kurz nach der Veröffentlichung infrage gestellt, am vergangenen Freitag schließlich zurückgezogen und drei beteiligte Journalisten kündigten (Spiegel Online).

Bei einer Pressekonferenz des Weißen Hauses am Dienstag hat Sarah Huckabee Sanders, Trumps stellvertretende Pressesprecherin, genau diesen Vorfall angesprochen, weitete ihn aber zu einer umfassenden Medienschelte aus. 

Doch ein anwesender Journalist wusste sich zu wehren: der Playboy-Kolumnist Brian Karem. Als er Sanders Kritik nicht mehr aushielt, ergriff er das Wort. Die ganze Situation seht ihr im Video. 


Gerechtigkeit

Ehe für alle: Was wird sich ändern?

Jetzt steht es fest: Am Freitag wird über die "Ehe für alle" im Bundestag abgestimmt. (bento) Eine überparteiliche Mehrheit scheint gewiss – Merkel hat am Dienstag den Fraktionszwang für die Abstimmung abgeschafft. Auch mehr als 80 Prozent der deutschen Bevölkerung sind nach einer Studie der Antidiskriminierungsstelle (ADS) vom Januar 2017 ohnehin dafür, dass die "Ehe für alle" in Deutschland gesetzlich festgesetzt wird. (ADS)

Bisher durften Homosexuelle seit dem 1. August 2001 nur eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Sollte die Ehe für alle kommen, hätten sie ab sofort die gleichen Rechte wie Eheleute. Das ist bisher noch nicht der Fall – zum Beispiel dürfen homosexuelle Paare keine Kinder adoptieren.