Bild: Henning Kaiser/dpa

Am Samstag haben rechte und rechtsextreme Gruppierungen erneut zu Demonstrationen in Chemnitz aufgerufen – doch es regt sich Widerstand: Unter dem Motto "Herz statt Hetze" plant ein großes Bündnis aus Vereinen, Parteien und Gruppierungen den Gegenprotest.

"Szenen der Hetzjagden und der Lynchjustiz haben das Bild unserer Stadt in den vergangenen Tagen bestimmt", heißt es in dem Aufruf, den unter anderem die Chemnitzer SPD, CDU, Grüne und Linke unterzeichnet haben. Dem müsse man sich mit Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt und einer klaren humanistischen Position entgegensetzen.

Um 15 Uhr beginnt der Protest mit einem Konzert der Band Madsen an der Chemnitzer Johanniskirche – vor dem Park der Opfer des Faschismus.

Die AfD ruft unterdessen gemeinsam mit Pegida zu einem "Schweigemarsch" in Chemnitz auf. Als Redner soll unter anderem der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke auftreten. In dem Demo-Aufruf stehen verschiedene Verhaltensregeln, so sollen die Teilnehmer keine Plakate mit sich tragen und während dem Marsch nicht rauchen. 

Die Demonstrierenden sollen "gedeckte, am besten schwarze Kleidung" tragen und nur "schwarz-rot-goldene Fahnen und die weiße Rose als Zeichen der Trauer" seien erlaubt.

Die Polizei bereitet sich jedoch offenbar auf massive Proteste vor. 

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur hat der sächsische Innenminister auch in Baden-Württemberg Verstärkung angefragt. Von dort werden am Samstag Wasserwerfer sowie eine mindestens eine Hundertschaft in Chemnitz erwartet. 


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