Bild: dpa/Gero Breloer

Die Bundeswehr ist eine beliebte Anlaufstelle für Rechtsextreme. Nun hat sich zumindest der Reservistenverband mehrerer ehemaliger Soldaten entledigt. Seit 2010 wurden insgesamt 32 Personen wegen rechtsextremer Aktivitäten ausgeschlossen. Das teilte der Verband am Dienstag mit. (Die Zeit).

Im Reservistenverband sind ehemalige Soldaten der Bundeswehr organisiert. Sie unterstützen die aktiven Soldaten und sind auch in der Ausbildung von neuen Soldaten tätig. 

Die Entlassung der 32 Reservisten ist ein erster kleiner Schritt im Kampf gegen ein größeres Problem – denn in der aktiven Bundeswehr gibt es Hunderte Rechtsextreme.

Am Montag wurde bekannt, dass der Militärische Abschirmdienst MAD seit 2008 etwa 200 Soldaten als rechtsextrem eingestuft hat. Die Zahl ging aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. (Tagesschau)

Der MAD ist ein deutscher Geheimdienst, der auch die Bundeswehr kontrolliert. Insgesamt prüft der MAD derzeit 391 Verdachtsfälle auf Rechtsextremismus (bento). 

Große Auswirkungen scheinen die Erkenntnisse bislang nicht zu haben: Nur 18 aktive Soldaten wurden seit 2012 wegen Rechtsextremismus entlassen. 

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