Bild: dpa / Patrick Seeger

Die Bundesregierung will Deutsche offenbar dazu bringen, Hamsterkäufe zu tätigen und sich für Katastrophenfälle mit Vorräten einzudecken. In einem Konzept, das am Mittwoch beschlossen werden soll und das der "Frankfurter Sonntagszeitung", steht im Wortlaut: "Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten."Urheber dieses Papiers sei das Innenministerium. (FAZ)

Seit Ende des Kalten Krieges hat es ein solches Konzept der zivilen Verteidigung nicht mehr gegeben. Eine Reaktion auf aktuelle Anlässe ist es laut Bericht allerdings nicht: In Auftrag gegeben wurde das Papier schon 2012 unter der schwarz-gelben Regierung.

Diskutiert wurde darüber schon seit den Anschlägen des 11. Septembers und Naturkatastrophen wie dem Elbhochwasser von 2002. So denkt die Regierung mit dem Konzept neben potenziellen Terrorangriffen vor allem auch an durch den Klimawandel bedingte Naturkatastrophen. (Süddeutsche)

Neben Empfehlungen für die Bürgerinnen und Bürger macht das Konzept außerdem Vorgaben zum Gesundheitssystem (Medikamentenlagerung in Krankenhäusern) oder der schnelleren Verfügbarkeit des Technischen Hilfswerks. Das Thema soll nun, wegen der bisher offenbar unzureichenden Versorgungslage, auch im Bundessicherheitsrat diskutiert werden.

Allerdings: Neu sind die Empfehlungen für Bürger nicht. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat auf seiner Website – ebenfalls mit Blick auf Naturkatastrophen – bereits länger eine Liste von empfohlenen Vorräten angegeben. Neben Wasser und Nahrung stehen auf der Liste vor allem Hygieneartikel, Medikamente und Akkus.

Du glaubst, wir stehen kurz vor der Apokalypse? Mach erst mal unser Quiz:

Das könnte dich auch interessieren:


Sport

Wie ich von Olympia-Gold träumte und bei den Kreismeisterschaften landete

Rein anatomisch hätte ich bestimmt die Goldmedaille für Deutschland gewinnen können. Muskeln ansatzweise vorhanden. 1,07 Meter lange Beine von der Fußsohle bis zur Hüfte. Das sind DIE Voraussetzungen für eine Hürdenläuferin.

In meiner Jugend hab ich insgeheim gehofft, jubelnd über die Ziellinie im Olympiastadion zu laufen. Im Fernsehen hätten sie dann beim Zusammenschnitt der Best-of-Bilder mich eingeblendet, während Whitney Houston "One Moment In Time" singt. Vor meinem Spiegel habe ich schon häufig meinen Olympiasieg gefeiert. Es war immer großartig.