Bild: dpa/Wolfram Steinberg

Als die 29-jährige Tuba in Duisburg zum örtlichen Sportverein geht, ahnt sie nichts Böses. Ihren beiden kleinen Töchtern Azra, 6, und Elif, 4, hat sie versprochen, dass sie Tanzunterricht nehmen dürfen. Vorher hatte sie ihnen extra noch neue Sportschuhe gekauft.

Dann kommt sie beim Fitnesscenters des BSF Hamborn 07 Top Fit an – und wird am Eingang abgewiesen. Der Grund: ihr Kopftuch. Dabei wollte Tuba nicht mal mittanzen, sondern nur ihre kleinen Töchter zum Sport bringen. So berichtet es die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), die mit Tuba gesprochen hat. Ihren Nachnahmen wollte sie in der Zeitung nicht verraten.

Die WAZ hat auch mit dem Verein gesprochen, der erste Vorsitzende Udo Salzburger bestätigte der Zeitung demnach das Motiv des Rauswurfs und entschuldigt ihn mit einer ziemlich schiefen Erklärung. Salzburger verweist auf die Satzung des Vereins. Dort steht nach seiner Aussage:

"Der Verein hat zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, konfessionellen, beruflichen, rassischen und militärischen Gesichtspunkten den Sport zu fördern.“

So weit, so gut. Andere Menschen würden daraus jetzt folgern, dass man Menschen zum Sport ermuntern sollte, egal welcher Religion sie angehören, oder was sie auf dem Kopf tragen – ob nun eine Fischermütze oder ein Tuch. Nicht so Udo Salzburger. Er schlussfolgert:

"Wir verfolgen unter anderem eine religiöse und weltanschauliche Neutralität. Da eine muslimische Frau das Kopftuch symbolisch als Zeichen ihrer Frömmigkeit und damit als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zur islamischen Religion trägt, können wir schon allein auf Grund der allgemeinen Gleichbehandlung hier keine Ausnahme machen.“

Deswegen hätten seine Mitarbeiter vollkommen korrekt gehandelt und Tuba nicht ins Center gelassen. 

Tuba ärgert vor allem, dass ihre Kinder unter der Entscheidung zu leiden hatten – und dass sie vor ihren Töchtern in Tränen ausgebrochen sei, sagte sie der WAZ.

„Wie soll man das einer Vier- und einer Sechsjährigen erklären?“​“
Tuba

Fühlen

Prost, Mama! Warum ich Silvester dieses Jahr bei meinen Eltern feiere

Ab Mitte November fangen nicht nur alle an, fieberhaft nach Weihnachtsgeschenken zu suchen, sondern auch ihre Silvesternacht zu planen. Ganz ehrlich: 

Da gehöre ich dazu.

Wenn Anfang Dezember noch kein grober Plan steht, wie ich das alte Jahr verabschiede und das neue Jahr beginne, werde ich unruhig. Ehrlich gesagt mache ich mir um meine guten Vorsätze weniger Gedanken, als um die paar Stunden, in denen ich das Jahr Revue passieren lasse und ausgelassen auf den Beginn eines neuen anstoße. Was das über mich als Person aussagt, will ich gar nicht wissen.