Bild: dpa/Joel Ryan
Er möchte auch andere Kollegen zum Handeln bewegen.

Dass "The Crown"-Darstellerin Claire Foy weniger Gehalt als ihr Kollege Matt Smith erhält, ist nur eines von vielen Beispielen für ungerechte Bezahlung in der Filmbranche. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen äußern sich und forderten gleiches Gehalt, unabhängig von ihrem Geschlecht. (bento)

Jetzt hat sich auch Benedict Cumberbatch zu Wort gemeldet. 

Der "Avengers: Infinity War"-Darsteller fordert die faire Bezahlung von Frauen. In einem Interview mit "Radio Times" kündigte er sogar an, Rollen ablehnen zu wollen, falls sein weibliches Pendant nicht den gleichen Lohn erhält wie er. 

Dazu rät er auch anderen Kollegen:

"Gleicher Lohn und ein Platz am Tisch sind die zentralen Grundsätze des Feminismus. Schaut euch die Quoten an. Fragt euch, wie eure Kollegin bezahlt wird, und sagt: 'Wenn sie nicht so viel erhält wie die Männer, mache ich es nicht.'"

Mit seiner neuen Produktionsfirma möchte er ein Zeichen setzen.

Er wolle unter anderem Geschichten von Frauen erzählen und sie so unterstützen. Sein Name könne Investoren anlocken und dabei helfen, auf Projekte von Frauen aufmerksam zu machen.

Auch Hollywoods Frauen haben bei den Filmfestspielen in Cannes für gleiche Löhne demonstriert.

Cate Blanchett und Kristen Stewart gingen erst alleine über den roten Teppich. Nach und nach stießen immer mehr Schauspielerinnen und Regisseurinnen dazu. Auf den Stufen des Festivalpalasts bildeten sie mehrere Reihen und ließen durch Cate Blanchett und Agnès Varda ihre Forderungen verlesen. (bento)

Blanchett sagte:

Die Stufen unserer Industrie müssen für alle zugänglich sein! Los geht's!

Außerdem seien Arbeitsplätze in der Branche noch immer nicht gerecht verteilt. "Frauen sind auf der Welt keine Minderheit und doch sieht die Realität in der Industrie anders aus", sagte Blanchett.

Ungerechte Bezahlung ist in Hollywood immer wieder ein Thema.

2017 führte Emma Stone die Liste der bestbezahlten Schauspielerinnen an – mit knapp 15 Millionen Euro. Ihr Kollege Mark Wahlberg hingegen verdiente 40 Millionen Euro pro Jahr (The Guardian). 

Anfang 2018 wurde bekannt, dass er 1,5 Millionen US-Dollar für die Neuaufnahmen des Films "All the Money in the World" erhielt, Co-Star Michelle Williams hingegen wurde mit 1.000 US-Dollar abgespeist. Später spendete Wahlberg seine Gage. Das Geld ging an die Time's Up Kampagne, die gegen sexuelles Fehlverhalten am Arbeitsplatz kämpft.

Auch für Claire Foy gab im Nachhinein es etwas Gerechtigkeit. 

Als Hauptdarstellerin der Serie "The Crown" erhielt sie weniger Gehalt als ihr Kollege Matt Smith. Vor kurzem wurde sie deswegen mit 226.000 Euro entschädigt. Außerdem kündigte Netflix an, in Zukunft sicherstellen zu wollen, dass niemand mehr Geld bekommt als die Queen


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