Bild: Rüdiger Wölk / imago
5 Fakten zu diesen Zahlen

Die Bundesregierung hatte sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse zu senken. Dass das nicht von jetzt auf gleich geht, ist klar. Doch der Ausgangspunkt, an dem die Bundesregierung mit ihrem Vorhaben startet, ist härter geworden: Aktuell sind mehr Menschen in befristeten Arbeitsverhältnissen als jemals zuvor.

1.

Im Jahr 2017 waren etwa 3,15 Millionen Menschen befristet beschäftigt.

Das sind 8,3 Prozent der Beschäftigten in Deutschland laut einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das zur Bundesagentur für Arbeit gehört.

2.

Davon waren fast 1,6 Millionen Verträge - etwas mehr als die Hälfte - ohne sachlichen Grund befristet.

Die sachgrundlose Befristung ist der Bundesregierung (und Arbeitnehmern natürlich) ein besonderer Dorn im Auge.

3.

Die Bundesregierung will gegen die Zahl der befristeten Arbeitsverträge vorgehen.

Laut Koalitionsvertrag folgendermaßen:

  • den Anteil sachgrundloser Befristungen bei Arbeitgebern mit mehr als 75 Mitarbeitern auf 2,5 Prozent der Beschäftigten beschränken und 
  • die Höchstdauer dieser Befristungen von 24 auf 18 Monate verkürzen. 
  • Generell möchte die Bundesregierung eine individuelle Höchstbefristungsdauer von fünf Jahren beim selben Arbeitgeber einführen, egal ob die Befristung sachgrundlos ist oder nicht.

4.

Die Zahl der Übernahmen in unbefristete Arbeitsverhältnisse steigt gleichzeitig an.

Im ersten Halbjahr 2017 wurden 42 Prozent der befristeten Arbeitsverhältnisse entfristet. 33 Prozent der auslaufenden befristeten Verträge wurden verlängert und 25 Prozent beendet. 

"Übernahmen in unbefristete Beschäftigung scheinen eher bei sachgrundlosen Befristungen zu erfolgen. Allerdings macht diese Option pauschale Befristungen überhaupt erst möglich", erklärt IAB-Forscher Christian Hohendanner, der Autor der Studie. (IAB)

5.

Kritiker der Pläne der Bundesregierung befürchten, dass eine Deckelung von sachgrundlosen Befristungen alles nur schlimmer machen würde.

Hohendanner befürchtet, dass Arbeitgeber dadurch stärker auf andere Beschäftigungsformen wie Zeitarbeit oder Werk- und Dienstverträge ausweichen könnten oder sich mit Einstellungen zurückhalten. 

Die pauschale Begrenzung von Kettenbefristungen auf fünf Jahre - ohne Berücksichtigung des Einzelfalls - könnte seiner Ansicht nach im ungünstigsten Fall dazu führen, dass einige der betroffenen Arbeitnehmer statt eines befristeten Vertrags gar keinen Vertrag mehr haben. (IAB)


Mit Material von dpa


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Dazu die Aufforderung, ihr etwas zu erzählen, was sie nicht weiß: