Bild: Manu Fernandez/dpa
Refugees Welcome!

Vor wenigen Tagen stürmten Hunderte Flüchtlinge den Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko (SPIEGEL ONLINE). Sieben Meter hoch, Stacheldraht oben drauf. Die dramatischen Bilder sind noch frisch im Gedächtnis. Und sie zeigen vor allem eins: Wenn die Not groß genug ist, sind Zäune, Mauern oder was sich Staatsoberhäupte noch so ausdenken, völlig egal.

Aus Barcelona erreichen uns jetzt wieder dramatische Bilder – allerdings sind sie auf ganze andere Weise beeindruckend. In der Stadt haben sich Hunderttausende Menschen versammelt. Sie wollen der Misere an den spanischen Grenzen nicht mehr länger tatenlos zusehen und gingen am Samstag auf die Straße.

(Bild: Emilio Morenatti/dpa)

"Öffnet die Grenzen" und "Genug der Ausreden", steht auf den Schildern der Demonstranten. Die konservative Regierung Spaniens von Mariano Rajoy hatte sich 2015 verpflichtet, mehr als 17.000 Asylbewerber aufzunehmen – bisher haben aber gerade mal 1100 in Spanien Zuflucht gefunden (SPIEGEL ONLINE).

Nun riefen die Bürger ihre Regierung dazu auf, sich an das Versprechen zu halten. Laut Polizei nahmen rund 160.000 Menschen an der Demo teil. Der Veranstalter, die Nichtregierungsorganisation "Casa Nostra Casa Vostra" (Unser Haus ist euer Haus), sprach sogar von bis zu einer halben Million Menschen.

Das sind die besten Bilder aus Barcelona:
1/12

Viele der Teilnehmer hatten sich blau angezogen, damit der Demonstrationszug wie eine riesige Welle aussah, die durch die Stadt auf das Meer zurollte.

Das Ziel war nicht zufällig gewählt: Allein im vergangenen Jahr sind im Mittelmeer 5000 Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa ertrunken.


Trip

Diese Stadt wirst du lieben! Dos & Don'ts für deine Reise nach Rom

2,8 Millionen Einwohner und Weltkulturerbe: Rom ist die Ewige Stadt, hierher führen alle Wege, Rom ist Kult. Hier wohnt der Papst, hier stehen bedeutende Bauten und Museen, hier erklingen die Glocken des Petersdoms.

Aber Rom heißt auch: massenhaft Touristen. Und viele Warteschlangen.