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Okay, um ein bisschen mehr als Selfies.

Er ist zurück. Und hat Ratschläge mitgebracht. Nach drei Monaten in der Karibik und der Südsee mischt sich Ex-Präsident Barack Obama wieder (ein klein bisschen) in die Politik ein. In Chicago hielt er vor Studenten zum ersten Mal nach Ende seiner Amtszeit wieder eine öffentliche Rede.

Zum Einstieg hatte er eine Frage mitgebracht:
"Und? Was war so los, seit ich weg war?"
Was hat Obama über Selfies zu sagen?

Ein Teilnehmer fragte Obama, was er von Social-Media hält – und davon, dass Posts für immer zugänglich sind. Obama antwortete weise: "Wenn du erwachsen wirst, lernst du und veränderst dich ... das Problem im Netz ist aber, dass deine Vergangenheit immer da bleibt." Menschen müssten jedoch die Kontrolle über ihre Bilder zurückerlangen.

Wenn er Fotos von allem hätte, was er in der Schule so getrieben hätte, wäre er sicher nicht US-Präsident geworden, sagt Obama. "Also geht ein bisschen sorgfältiger mit euren Selfies um."

Was hatte Obama sonst noch zu sagen?
  • Er wolle nicht aktiv in die Politik zurückkehren, einen Job bei den US-Demokraten schlug er vorerst aus.
  • Seine wichtigste Aufgabe sieht Obama jetzt in der Bildung: "Das einzig wichtige, was ich tun kann, ist dabei zu helfen, die kommende Generation von Führungskräften darauf vorzubereiten, die Welt zu verändern."
  • Politische Fragen vermied Obama weitestgehend, nur beim Thema Flucht und Migration wurde er deutlich. Man dürfe nie vergessen, dass es um "Familien geht, die sich um ein besseres Leben für ihre Kinder bemühen."
  • Menschen müssten wieder lernen, miteinander zu sprechen. Das Netz erlaube derzeit "parallele Gespräche", bei denen sich Linke und Rechte gar nicht mehr treffen.
  • Den Namen Trump erwähnte Obama während der ganzen 90 Minuten nicht ein einziges Mal (CNN).

Am Schluss seiner Rede verriet Obama das Geheimnis seines Blicks auf die Welt:

"Der Grund, warum ich immer optimistisch bin, selbst wenn die Dinge in die falsche Richtung laufen: Junge Menschen!"

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