Bild: picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka
Mehr als 1200 Fälle sollen überprüft werden.

Weil von den Asylentscheidungen auch Gefährder profitiert haben können, sollen sich jetzt auch das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz an den Ermittlungen in der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) beteiligen, um mehr als 1200 Fälle aus Bremen zu überprüfen. (SPIEGEL ONLINE)

Was ist passiert?

In der Außenstelle des Bremer Bamf sollen von 2013 bis 2016 mindestens 1200 Asylanträge bewilligt worden sein, die nicht hätten bewilligt werden dürfen. Außerdem sollen nur etwa hundert der Fälle Flüchtlinge betreffen, die auch in Bremen lebten. (bento)

Wie geht es jetzt weiter?

Justizministerin Katarina Barley forderte bundesweite Kontrollen der Asylbescheide – die könnten dabei helfen, das Vertrauen wiederherzustellen. Außerdem erwartet sie von Bundesinnenminister Horst Seehofer, dass er die Missstände aufklärt und eine Wiederholung des Skandals unmöglich macht. Man müsse ihm dafür aber eine Chance geben. (SPIEGEL ONLINE)

Gemeinsame Ermittlungsgruppe geplant.

Jetzt werde erst einmal geprüft, ob Gefährder von den Asylentscheidungen profitiert haben könnten. Außerdem sei wegen der strafrechtlichen Ermittlungen in Bremen eine gemeinsame Ermittlungsgruppe des Landeskriminalamts Bremen und der zentralen Antikorruptionsstelle mit Unterstützung der Bundespolizei geplant. (ZEIT ONLINE)


Haha

Katze fährt als blinder Passagier in Polizeiauto mit – und hinterlässt eine Überraschung

Manchmal hätte man schon gerne das Leben eines Haustiers. Die müssen sich mit nichts beschäftigen, außer mit Essen, Schlafen und damit, ihre Körperflüssigkeiten loszuwerden. Das Beste: Sie müssen sich keine Gedanken machen, wo sie diese drei Dinge erledigen. Sie tun sie einfach. Das mussten jetzt zwei Polizisten aus Cochem in Rheinland-Pfalz erleben, die nach einer Einsatznacht plötzlich nicht mehr allein in ihrem Dienstwagen waren. (Polizei Mayen)

Was ist passiert?

Die zwei Polizisten wurden am Wochenende zu einem Nachbarschaftsstreit, einige Kilometer entfernt, gerufen. Sie parkten, stiegen aus. Die Polizisten klärten den Streit, beendeten den Einsatz und stiegen wieder in ihren Dienstwagen. Was sie nicht bemerkten: Eine kleine, schwarze Katze war unbemerkt auf die Rückbank geklettert und eingeschlafen. 

Die Beamten fuhren dutzende Kilometer zum nächsten Einsatz, dann wieder zurück nach Cochem zur Dienststelle. Von der Katze auf dem Rücksitz bekamen sie nichts mit.