Spoiler: Es sind nicht die geilen Studentenstädte.

Bildungsministerin Anja Karliczek will sowohl das BaföG als auch den Wohnzuschlag für Bafög-Empfänger deutlich erhöhen. Ziel soll sein, Studierenden auch in Zukunft ein Leben in größeren Städten zu ermöglichen, in denen die Mieten derzeit praktisch explodieren. 

Was plant die Bundesregierung?

Der BaföG-Höchstsatz soll bis 2021 von derzeit 735 auf 850 Euro steigen. Zudem sollen mehr Studenten Anspruch auf Bafög bekommen und ein größeres Vermögen besitzen düfen als heute (bento). Ebenfalls steigen soll der Wohnzuschlag für BaföG-Empfänger – von 250 auf 325 Euro.

Aber wo in Deutschland kann man damit eigentlich wohnen?

Die Mieten in deutschen Großstädten steigen seit Jahren stark an. Wissenschaftler der Moses-Mendelssohn-Institutes haben in einer Studie 67.000 Anzeigen auf dem Portal "wg-gesucht.de" ausgewertet und so die durchschnittliche Miete für ein WG-Zimmer pro Stadt errechnet (SPIEGEL ONLINE).

Auffällig dabei: Auch ein Wohnzuschuss von 325 Euro reicht in den meisten untersuchten Städten für ein WG-Zimmer bei weitem nicht aus. In München beispielsweise liegt der Durchschnittspreis für ein Zimmer bei 600 Euro. Auch in Städten wie Berlin oder Frankfurt reicht der Zuschuss nicht. 

In der Grafik haben wir ausgewählte Städte mit ihren Durchschschnittsmieten zusammengestellt.

Rot heißt: Hier wird's eng mit dem Wohnzuschlag.

Auf den ersten Blick wird deutlich: Besonders in den westdeutschen Studierendenstädten ist der Wohnzuschuss für Bafög-Empfänger häufig zu niedrig. Sowohl in Städten wie Hamburg und Köln, als auch in "klassischen" Studi-Städten wie Aachen und Göttingen liegt die Durchschnittsmiete deutlich über 325 Euro pro Monat.

Welche Städte sind besonders günstig?

Besonders krass ist der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland, mit der Ausnahme Berlin. Im Osten sind die Mieten noch vergleichsweise günstig. In Städten wie Dresden, Leipzig oder Chemnitz liegt die Durchschnittsmiete noch deutlich unter 325 Euro.

Wer in Westdeutschland günstig wohnen will, sollte sich in Richtung Ruhrgebiet orientieren. "Der Pott" liegt durchschnittlich knapp unter dem Wohnzuschlag. In Dortmund und Bochum etwa liegt die Durchschnittsmiete bei etwa 300 Euro.


Food

Sind diese Lebensmittel vegan?

Du willst gesünder leben, die Umwelt schützen oder hast einfach keinen Bock mehr darauf, dass für dein Abendessen Tiere gequält werden? Es gibt viele Gründe für ein Leben ohne tierische Lebensmittel. Doch wer diese Entscheidung für sich gefällt hat, der hat es oft nicht leicht: In vielen Produkten ist irgendwas vom Tier enthalten – ohne, dass man es merkt.

In Deutschland ist rechtlich nicht klar definiert, was genau "vegetarisch" und "vegan" bedeutet, also wird auf Supermarktprodukten meist auch nicht gekennzeichnet, in welche Kategorie sie fallen. Organisationen wie Foodwatch fordern seit Jahren eine Kennzeichnungspflicht für alle Lebensmittel, für deren Produktion tierische Bestandteile verwendet wurden. Bislang ohne Erfolg.