Bild: Getty Images/Ben A. Pruchnie
"Sei stolz darauf, wer du bist!"

Prinz William, Duke of Cambridge und angehender König von Großbritannien, hat für das Cover des meistverkauften britischen Gay-Magazins posiert. Für die Juli-Ausgabe von "Attitude" lud der Thronfolger aber nicht nur Fotografen und Journalisten in den Kensington Palace, sondern auch neun Vertreterinnen und Vertreter der LGBT-Community ein.

Gemeinsam diskutierten sie über die persönlichen und gesellschaftlichen Folgen von homo-, bi- und transphober Hetze und Mobbing. Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied der königlichen Familie für das Cover eines Magazins mit LGBT-Themen posiert. (Attitude)

attitude.co.uk

LGBT

Das steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Die in Deutschland manchmal verwendete Abkürzung LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen.

Schwule, Lesben und Transgender leiden in Großbritannien immer noch unter Anfeindungen und sozialem Druck, vor allem während der Schulzeit. Hartes Mobbing ist dort leider immer noch an der Tagesordnung.

Deshalb ist ein überproportional großer Teil der Community psychisch krank: Viele leiden unter Depressionen, Essstörungen, Drogensucht. Mindestens ein Drittel der LGB-Gemeinschaft unter 26 Jahren hat bereits einen Suizidversuch hinter sich, bei Transgendern sind es sogar 48 Prozent. (Guardian)

Niemand sollte gemobbt werden, auch nicht für seine Sexualität. Und niemand sollte diese Art von Hass erfahren, dem diese jungen Menschen in ihren Leben bereits ausgesetzt waren."
Prinz William
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"Die jungen schwulen, lesbischen und transgender Menschen, die ich durch 'Attitude' getroffen habe, sind mutige Vorbilder und geben all jenen Hoffnung, die auf schreckliche Art und Weise gemobbt werden. Ihre Stärke und ihr Optimismus ermutigen uns alle, uns gegen Mobbing zu erheben, wenn wir es sehen.

Was ich jedem jungen Menschen sagen möchte, der meine Worte hier liest und wegen seiner Sexualität gemobbt wird: Lass es dir nicht gefallen. [...] Du solltest stolz darauf sein, wer du bist und musst dich für überhaupt nichts schämen", sagte William dem Magazin.

Mit seinem Engagement setzt der 33-Jährige auch die humanitäre Arbeit seiner verstorbenen Mutter Diana fort. Die nach ihr benannte Organisation "The Diana Award" hat seit ihrer Gründung 16.000 Anti-Mobbing-Botschafter ausgebildet.

Mehr von Prinz William gibt es auf www.attitude.co.uk. Das Heft mit dem kompletten Interview erscheint am 22. Juni in Großbritannien.

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Nichts ist toxischer, als seine Zeit mit dem Stalken von verhassten Menschen zu verschwenden. Es macht nicht nur wütend und unglücklich, sondern hat auch einen negativen Einfluss auf das Selbstwertgefühl. Von der verschwendeten Lebensenergie, die wir für das Herziehen über andere aufwenden, mal abgesehen.

Lust, sich von einer schädlichen Smartphone-Gewohntheit zu verabschieden? Dann lass diese acht Personen gehen. Für immer.