Bild: YouTube/WSB-TV
Ihre Patientinnen und Patienten trugen bleibende Schäden davon.

Was sich Dr. Windell Davis-Boutte wohl dabei gedacht hat, als sie sich während mehrerer Operationen beim Singen und Tanzen hat filmen lassen? Scheinbar nicht viel, denn das wird ihr jetzt zum Verhängnis.

Mindestens sieben Patientinnen und Patienten sollen die Ärztin nun verklagt haben.

Als Beweise liefern sie ihre Narben und schlimmere Folgen der Operationen. Eine Patientin erlitt während der OP einen Herzstillstand – der führte zu bleibenden Schäden am Gehirn. Der Sohn der Patientin sagte gegenüber CBS: "Die Zukunft meiner Mutter besteht größtenteils aus Bettruhe und dem Sitzen in einem Rollstuhl."

Die Ärztin ist sich keiner Schuld bewusst.

Ändern würde sie nichts. Alles, was während der OPs passiert ist, sei unvorhersehbar und unvermeidbar gewesen, sagt sie. 

Das sieht die Ärztekammer des Staates Georgia aber anders und suspendierte sie kurzerhand. Sie stelle eine "Gefahr für die Öffentlichkeit" dar. 


Grün

Deutschland schafft seine Klimaziele nicht – und präsentiert diese zwei Ausreden
Währenddessen schmilzt die Antarktis.

Die Antarktis schmilzt. In den vergangenen Jahren verschwanden im Schnitt 219 Milliarden Tonnen jährlich – fast dreimal so viel wie noch in den 90ern. Diese Erkenntnisse hat ein internationales Forscherteam der University of Leeds im Fachmagazin "Nature" vorgestellt.

Die Wissenschaftler warnen: Die schwindende Antarktis trage so zum höchsten Anstieg des Meeresspiegels in den letzten 25 Jahren bei.

Schuld an der Schmelze ist die Erderwärmung. Fast alle Klimaforscher sind sich einig: Sie ist vom Menschen gemacht. 

Läuft alles weiter wie bisher, steigt die Temperatur in der Antarktis bis 2070 um drei Grad, schätzen die Forscher aus Leeds. Wenn sich die Welt jetzt an strenge Klima- und Umweltschutzregeln halten würde, stiege die Lufttemperatur hingegen nur um 0,9 Grad