Bild: bento
"Kein Meme ist illegal"

In vielen deutschen Städten demonstrierten am Samstag Tausende Menschen gegen die geplante Urheberrechtsreform der EU, vor allem gegen den umstrittenen Artikel 13. (bento)

Der Protest ist jung und kreativ. Denn viele junge Menschen machen sich Sorgen um die Freiheit des Internets und haben deshalb mit selbstgebastelten Plakaten oder sogar Kostümen an den Demos teilgenommen.

Wir waren bei den Protesten in Hamburg dabei und zeigen euch die besten Plakate.

Laut Polizei haben dort etwa 6.000 Menschen demonstriert. (NDR)

Besonders beliebt bei den Protestierenden: Memes, hier mit Braveheart und Martin Luther King Jr.

Nathalie, 27, und Philip, 29

(Bild: bento)

Denn merke:

Jonas, 18

(Bild: bento)

Sogar Gandalf will das Internet vor Artikel 13 beschützen.

Felix, Mathis und Jannik (v.l.n.r.)

(Bild: bento)

Und auch der Aberglaube spricht dagegen. 

Felix (21)

(Bild: bento)

Axel Voss (CDU), Europaabgeordneter und Kämpfer für Artikel 13, hatte vermutet, dass hinter vielen Protesten gegen die Reform gar keine echten Menschen stecken, sondern Bots. Viele Protestierende spielen auf ihren Plakaten darauf an, über Lautsprecher läuft der Song "Wir sind die Roboter" von Kraftwerk. Die Menge skandiert immer wieder.

„Wir sind keine Bots“
(Bild: bento)

Ein Wort, das häufig fällt: Zensur. Denn genau das wären Uploadfilter für viele der Protestierenden. 

Janina, 25

(Bild: bento)

Auch viele Jugendliche unter 18 sind gekommen, um zu protestieren. Sie haben sich besonders viel Mühe gegen. Ihre Gesichter zeigen wir nicht – aber ihre Plakate.

(Bild: bento)
(Bild: bento)

Definitiv der unbeliebteste Mann des Tages: Axel Voss.

(Bild: bento)
(Bild: bento)
(Bild: bento)

Spongebobs bester Freund Patrick hat auch eine Meinung zu Artikel 13.

Nico und Daria, beide 21

(Bild: bento)

Was bei einer Internetdemo nicht fehlen darf? Na klar, Katzen!

Tobias, 24

(Bild: bento)
(Bild: bento)

Zum Abschluss das beste Wortspiel des Tages:

(Bild: bento)

Haha

"Ich desinfiziere die Casting-Couch": Wir haben Ryan, den nettesten Mann auf PornHub gesprochen

Pornos zu produzieren ist hart: Die Leute wollen nicht nur großbrüstige Frauen und Muskelprotze bei möglichst animalischem Sex sehen, für die meisten Filme muss sich der Autor auch noch eine Rahmenhandlung ausdenken. Und so steckt der Pizzabote wie selbstverständlich sein Glied in die gelieferte Calzone, quasi jede Taxifahrt wird mit sexuellen Gefälligkeiten bezahlt und sobald ein Typ seine Stiefschwester sieht, zieht er die Hose aus. 

Geschichten wie diese sind Alltag auf PornHub, der weltweit meistgenutzten Streaming-Plattform für Sexfilme. Bisher zumindest. Denn seit einigen Monaten taucht dort dieser nett lächelnde, rotblonde Mann auf: