Bild: dpa/Roberto Almeida Aveledo
Sie haben 23 Stunden gestritten.

Abtreibungen sind in Argentinien bislang nur nach einer Vergewaltigung oder bei Gefahr für das Leben der Mutter erlaubt. Sonst nicht.

Nun könnte sich das bald ändern – denn die Parlamentarierinnen und Parlamentarier des Landes haben in einer Mammutdebatte für die Legalisierung von Abtreibungen gestimmt.

Die Abgeordnetenkammer in Argentinien hat nach 23 Stunden Debatte für legale Abtreibungen votiert.

129 Abgeordnete waren für den neuen Gesetzesentwurf, 125 Abgeordnete stimmten mit Nein, bei einer Enthaltung. 

  • Künftig sollen Abtreibungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche erlaubt sein. 
  • Später sollen sie straffrei bleiben, wenn das Kind bei einer Vergewaltigung gezeugt wurde, das Baby nicht überlebensfähig ist oder das Leben der Mutter in Gefahr ist. 
  • Die Abtreibungen sollen kostenlos in staatlichen Kliniken durchgeführt werden. 

Die Debatte davor war sehr hitzig geführt worden. Pro und Contra gingen dabei quer durch die Parteien. Auf den Straßen jubelten Befürworter des Gesetzes nach der Entscheidung. (taz)

Durch ist das Gesetz damit aber noch nicht: Der Senat muss der Reform noch zustimmen. 

Wichtig ist eine Debatte um die Legalisierung von Abtreibungen in Argentinien allemal.

Schätzungen zufolge werden in Argentinien jährlich zwischen 350.000 und 500.000 Abtreibungen heimlich durchgeführt. Dabei kommt es immer wieder zu Komplikationen und auch zu Todesfällen. 


Mit Material von dpa


Haha

Lidl hat einen Kevin-Witz gepostet – dann meldete sich ein echter Kevin

Als Kevin hat man es nicht leicht in dieser Welt. Eigentlich ist es ein ganz normaler Name – doch irgendwer hat irgendwann beschlossen, dass Kevin auch ein Synonym für Opfer ist. 

Seither muss einstecken, wer Kevin heißt.

Auch der Discounter Lidl wollte ein bisschen Kevin-Humor teilen. Und hat nun Ärger mit Kevins. Echten Kevins, den guten Kevins.