Bild: epa/ Paul Miller

Apple soll mehrere Milliarden Steuern zurückzahlen. Der Konzern hatte bis zu 13 Milliarden Euro unerlaubte Steuervergünstigungen von Irland erhalten, wie die EU-Kommission am Dienstag bekannt gab.

Nach Vorgaben der EU soll Irland nun die rechtswidrigen Beihilfen samt Zinsen, die Apple von 2003 bis 2014 erhalten hat, zurückfordern. (SPIEGEL ONLINE)

Wie begründet die EU ihre Entscheidung?

Gezielte Steuervorteile für einzelne Unternehmen sind laut EU-Vorschriften unzulässig. Bereits seit 2014 hat die Brüsseler Behörde sich die Steuervereinbarungen mit Irland genauer angesehen. Das Land wollte den US-Konzern mit den Steuervorteilen gezielt ins Land locken und so neue Jobs schaffen. Das ist aus Brüsseler Sicht eine wettbewerbswidrige Beihilfe.

Wie reagiert Irland?

Irland findet die Vereinbarungen rechtens – und wird die von der EU geforderten 13 Milliarden Euro daher vermutlich erst mal nicht einfordern.

"Irland hat Apple keine Steuervorteile gewährt", hieß es in einer Stellungnahme der irischen Regierung am Dienstag. Sämtliche fällige Steuern seien bezahlt worden, und es seien keine unerlaubten staatlichen Beihilfen gewährt worden. Steuern seien Sache der einzelnen EU-Staaten. Man wolle nun einen gerichtlichen Einspruch vorbereiten.

Wie reagiert Apple?

Vor der endgültigen Entscheidung der EU-Kommission hatte Apple die Vorwürfe bereits zurückgewiesen. Man habe immer die vorgeschriebenen irischen Steuern von 12,5 Prozent bezahlt. Apple beschäftigt 5500 Mitarbeiter – etwa ein Viertel seiner europäischen Belegschaft – im irischen Cork. (wiwo.de)

Lass uns Freunde werden!


Style

Diese 10 Bilder zeigen, wie absurd der Hype um Essen ist

Ein Brokkoli-Kopf als Käppi und Salatblätter als BH: Die russische Fotografin Joanna Keler zeigt in ihren Bildern eine andere Variante von Foodporn. Sie kleidet die Körper ihrer Models in Lebensmitteln – ausschließlich. Ihre These: "Beim Essen geht es längst um den Style."