Unter einer Autobahnbrücke im Norden von Paris hatten im November Dutzende obdachlose Flüchtlinge Schutz gefunden. Mitte Februar ließ die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo dann den Ort im Viertel Porte de la Chapelle räumen: Die Polizei rückte mit einer Ladung großer Felsbrocken an und blockierte damit die Schlafplätze der Wohnungslosen. (Le Figaro)

Aktivisten protestierten gegen die "Anti-Migranten-Felsen" – und das auf kreative Art und Weise: Aus ganz Frankreich kamen gut zehn Steinmetze zusammen und zerstörten die Felsen, um so die Schlafplätze wieder zugänglich zu machen.

Andere Felsen verwandelten sie in Steinskulpturen oder gravierten Zitate und Namen von im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlingen hinein. Mit der Aktion wollten sie ein Zeichen gegen die Politik der Bürgermeisterin setzen. (L'Express)

Diese behauptete, die Aktion hätte nichts mit einer "Anti-Migranten"-Maßnahme zu tun: Weil dort bald eine Straßenbahn gebaut werden soll, hätte der Ort aus Sicherheitsgründen geräumt werden müssen.

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