Bild: dpa/Sven Hoppe

Die Opfer des Amoklaufs in München waren vor allem junge Menschen. Drei stammten aus derselben Familie, wie der Münchner Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) nun mitteilte. "Die ganze Tragik des Münchner Amoklaufes offenbart sich am Beispiel einer aus dem Kosovo stammenden Münchner Familie", heißt es auf der Homepage des Verbands.

Die drei Jugendlichen waren demnach im Alter zwischen 13 und 15 Jahren. Ihre Angehörigen werden von der Psychosozialen Notfallversorgung des Münchner Roten Kreuzes betreut.

Der Verband hat nun zu einer Spendenaktion für die Familie aufgerufen: Sie möchte die Getöteten in der Heimat beerdigen, kann aber das Geld für die Überführung nicht aufbringen.

"Um die Familie in dieser Ausnahmesituation finanziell zu unterstützen und zum Ausgleich aller weiteren durch den Amoklauf entstandenen Nachteile führt das Münchner Rote Kreuz eine Spendenaktion durch", heißt es auf der Homepage weiter.

(Die Adresse für eine Spende findet ihr hier)

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Wenn es irgendwo auf der Welt zu einer größeren Gewalttat kommt oder eine Naturkatastrophe ganze Landstriche verwüstet, machen binnen kürzester Zeit Fotos und Filmaufnahmen angeblicher Augenzeugen die Runde. Je spektakulärer das Bild, je unklarer die tatsächlich Lage, desto größer die Verbreitung, scheint es oft.

Doch auch der Fall München zeigt wieder, dass es sich oft lohnt, kurz innezuhalten, bevor man ein vermeintliches Vor-Ort-Bild oder -Video in den sozialen Netzwerken teilt, nicht nur wegen der Warnungen der Polizei.