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Was ist passiert?

Noch bis zur Mitternacht vom 17. auf den 18. Juli läuft bei Amazon die alljährliche Rabattaktion "Prime Day". Unter anderem in Deutschland wollen Beschäftigte dem Versandriesen aber einen Strich durch die Rechnung machen: Die Gewerkschaft Verdi hat zu Streiks aufgerufen.

Beschäftigte der Standorte in Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Rheinberg, Werne und Koblenz wollen am Dienstag die Arbeit niederlegen. Auch in Polen und Spanien gibt es Aktionen in den Amazon-Zentren.

Was ist Hintergrund der Streiks?

Seit 2013 gibt es den Konflikt zwischen den 16.000 Beschäftigten in Deutschland und dem US-Händler. Es geht um einen Tarifvertrag, Amazon verweigert sich bislang jeglichen Verhandlungen mit Verdi. Man könne auch ohne Tarifvertrag ein fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeber sein, hatte zuletzt eine Unternehmenssprecherin betont. Aktuell wollen die Beschäftigten mit ihrem Streik für einen Gesundheitstarifvertrag demonstrieren.

Die Botschaft ist klar: Während der Online-Riese sich bereichert, wird an der Gesundheit der Beschäftigten gespart.
Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger

Lange Schichten, kilometerlange Wege, monotones Arbeiten und schwere körperliche und psychische Belastung sorgten für etliche gesundheitliche Probleme. Verdi fordert vertraglich geregelte Maßnahmen zur Entlastung.

Das Unternehmen befürchtet keine Auswirkungen der Streiks, weil der weitaus größere Teil der Belegschaft regulär arbeite. "Die Pakete kommen an", erklärte eine Sprecherin in München.

Mit Material von dpa


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