Bild: dpa/Britta Pedersen

Deutschlands Weihnachtsgeschenke türmen sich derzeit noch nicht unterm Tannenbaum – sondern in der Postfiliale. Immer mehr Geschenke, Bücher und Klamotten werden online geordert. Und in großen, dicken, langen, winzigen, federleichten Paketen quer durch die Republik verschickt.

Es ist bequemer, es ist einfacher und die Auswahl ist unendlich.

Es ist aber auch nervig: Nämlich dann, wenn der Paketbote nicht klingelt, obwohl man daheim war. Später findet man einen Zettel an der Tür: "...kann ab dem nächsten Werktag in der Filiale abgeholt werden." Der Frust ist auf beiden Seiten groß: Boten müssen mit engem Zeitplan viele Pakete ausliefern, die Kunden wollen später nicht in der Filiale Schlange stehen.

Künftig kann die Paketlieferung noch unangenehmer werden – denn die Zusteller denken über extra Gebühren fürs Klingeln nach.

Der Onlinehandel wachse immer stärker, Paketdienste kommen mit dem zeitnahen Ausliefern kaum hinterher. Um Boten zu entlasten, soll nun seltener bis an die Haustür geliefert werden. Und wenn doch, dann soll es mehr kosten, berichtet die WirtschaftsWoche.

  • "In der Zukunft kann es so kommen, dass die Paketdienste standardmäßig an den Paketshop liefern und die Lieferung zur Haustür dann zum Beispiel 50 Cent kostet“, sagte der Geschäftsführer des Paketdienstes DPD, Boris Winkelmann, dem Magazin.
  • Ähnliches fordert auch Frank Rausch, Geschäftsführer von Hermes in Deutschland: "Die Zustellung an die Haustür muss angesichts des hohen Aufwandes teurer werden.“

Nur Marktführer DHL will erst mal keine zusätzliche Gebühr einführen. Das sei "aktuell nicht geplant", sagte eine Unternehmenssprecherin der "BZ".

Die Zulieferer argumentieren, dass oft keine Kunden zuhause sind – der Bote also das Paket umsonst vom Lieferwagen zur Haustür schleppt. Den Service extra zu entlohnen ist fairer. Und Kunden könnten schon beim Bestellen besser planen, wohin das Paket soll und sich auf eine entsprechende Abholung vorbereiten.

Im Nachteil sind die, die auf Lieferungen an die Haustür angewiesen sind, Alte und Kranke zum Beispiel. Sie werden dann für einen bislang kostenfreien Service zur Kasse gebeten.


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Die besten Wichtelgeschenke für Arbeitskollegen und Bekannte
Kleine Aufmerksamkeiten, Geschenke und Mitbringsel, die sicher gut ankommen.

Weihnachten wollen wir mit den Menschen verbringen, die wir kennen und lieben. Wir gehen mit unseren Freunden auf den Weihnachtsmarkt. Wir freuen uns darauf, mit den liebsten Kollegen bei der Weihnachtsfeier zu eskalieren. Wir fiebern dem Klassentreffen am 23. entgegen. 

Und natürlich sitzen wir Heiligabend im hässlichen Weihnachts-Sweater zuhause bei den Verwandten!