Bild: imago/Fabio Lovino

Nachdem bekannt wurde, dass Mark Wahlberg für das Remake von "All the Money in the World" 1,5 Millionen Dollar bekommen hat, während seine Kollegin Michelle Williams nur knapp 1000 Euro verdiente, erklärte der Schauspieler jetzt über Twitter, dass er seine Gage an "Time's Up" spenden wolle. 

Im Namen von Williams wird er die 1,5 Millionen Euro an die Spendenkampagne von "Time's Up" geben, die dazu aufgewendet werden sollen, um Frauen rechtliche Unterstützung zu finanzieren, die sexuelle Belästigung oder Ähnliches am Arbeitsplatz erlebt haben.

Hier kannst du alles über die wohl unfairste Gage Hollywoods nachlesen:

"William Morris Endeavor", die Agentur, die sowohl Wahlberg als auch Williams vertritt, hat in einem Statement mitgeteilt, dass auch sie "Teil der Lösung" sein wollen und darum ebenfalls eine halbe Millionen an "Time's Up" spenden wollen. (The New York Times)

Die gegenwärtige Diskussion erinnert uns daran, dass diejenigen, die etwas bewirken können, die Verpflichtung haben, Ungleichheiten wie die Gender-Pay-Gap zu bekämpfen.
William Morris Endeavor
Auch Michelle Williams äußerte sich zu den Ereignissen:
Es geht bei dieser Sache nicht um mich. Meine Kolleginnen haben sich für mich eingesetzt, meine Aktivisten-Freunde haben mir beigebracht, meine Stimme zu erheben und zu nutzen und die mächtigen Männer, die verantwortlich waren, haben zugehört und gehandelt. Wenn wir wirklich eine gerechte Welt wollen, müssen wir alle gleichermaßen Einsatz zeigen und Opfer bringen.

Für "All the Money in the World" – auf Deutsch: "Alles Geld der Welt" – hat Regisseur Ridley Scott noch einmal zehn Drehtage angesetzt, um die Szenen, in denen Kevin Spacey auftaucht, rauszuschneiden und durch den Schauspieler Christopher Plummer zu ersetzen. Spacey wurden von verschiedenen Männern sexuelle Belästigung vorgeworfen. (bento)

Hier erfährst du mehr zu dem Vorfall:


Fühlen

In dieser Doku sprechen Teenager über Suizid. Warum das wichtig ist

"Woher sollte ich wissen, dass dieses fröhliche Mädchen, das mich zum Lachen brachte, an Suizid dachte?"

Als Jacqueline 16 Jahre alt war, nahm sich ihre beste Freundin das Leben. Ein unfassbarer Schock. Es folgten Trauer, Wut – und Schuldgefühle. Hätte sie etwas tun können?, fragte sich Jacqueline. 

Sie versuchte, diese Gedanken wegzuschließen, die Gefühle waren zu viel. Doch am Ende ihrer Highschool-Zeit hatten sich bereits sechs Teenager auf ihrer Schule umgebracht. Und die Frage war wieder da: Wie kann das passieren?

Jacqueline beschloss im Alter von 18 Jahren, endlich eine Antwort zu finden und traf sich mit etlichen Teenagern, die ihr von ihren Depressionen und  Suizidgedanken erzählten. Aus diesen emotionalen Gesprächen entstand der Dokumentarfilm "Not Alone", den es jetzt auf Netflix gibt.