Mit einem gemeinsamen Marsch von Berlin nach Aleppo wollen rund 120 Aktivisten auf das Leid der Menschen in Syrien hinweisen. Unterwegs sollen sie 3000 Menschen abwechselnd für einzelne Etappen den "Civil March" begleiten.

Die Gruppe besteht aus Menschenrechts- und Friedensaktivisten, engagierten Bürgern und auch einigen Syrern, die im Exil nicht länger tatenlos bleiben wollen. In etwa dreieinhalb Monaten will die Gruppe in Syrien ankommen. Ein anspruchsvolles Ziel. Doch darum geht es letztlich gar nicht: Mit der Aktion soll auf das Schicksal der Menschen in Aleppo erinnert werden.

Mehr über die Route auf civilmarch.org.


Gerechtigkeit

Dürfen weiße Menschen schwarze Emojis benutzen? Ellen Pompeo findet schon

Ziemlich lange war es ziemlich egal: Emojis, die man per Chat, Facebook oder WhatsApp verschickt hat, waren meistens gelb. Homer-Simpson-Gelb. Dementsprechend hatte das Versenden auch keine besondere Botschaft, denn alle Menschen, unabhängig von der Hautfarbe, verwendeten die gleichen Emojis.

Einige Updates später gibt es mehr Vielfalt: Wenn wir Nachrichten senden, können wir Emojis mit verschiedenen Hautfarben verschicken.

Die Schauspielerin Ellen Pompeo (Meredith aus "Grey's Anatomy") sorgt gerade bei Twitter dafür, dass sich Menschen mit der Frage beschäftigen, ob es eigentlich okay ist, schwarze Emojis zu verwenden, wenn man selbst weiß ist.

Alles begann damit, dass sie sich bei der TV-Sender A&E dafür bedankte, dass sie eine Dokumentation über den Ku-Klux-Klan von "Generation KKK" in "Escaping the KKK: A Documentary Series Exposing Hate in America" unbenannt haben (Variety).

Die Dokumentation mache mehr Werbung für den Ku-Klux-Klan, als dass er die Gruppierung kritisiere. Ganz besonders in einer Zeit, in der Trump mit seinen Äußerungen neuen Hass und Rassismus losgetreten habe. Sie rief zum Boykott der Serie auf, bis der Sender sich dazu entschied, den Titel zu ändern.