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Bei "Saturday Night Live" wird der Schauspieler Alec Baldwin für seine Trump-Parodie gefeiert. Er spielt den US-Präsidenten als sexistischen und rüpelhaften Dummbatz, manche halten ihn für besser als das Original im Weißen Haus.

Nun hat sich der echte Alec Baldwin zum Thema Sexismus geäußert – und bittet um mehr Verständnis für die Männer.

Konkret geht es um den Schauspielkollegen Dustin Hoffman. Mehrere Frauen werfen Hoffman vor, sie vor rund 30 Jahren sexuell belästigt zu haben. 

Bei einer Podiumsdiskussion wollte der Talkshow-Moderator John Oliver Hoffman daher grillen – der Schauspieler selbst antwortete ausweichend und unbeholfen (hier erfährst du mehr über das Treffen).

Dann mischte sich Alec Baldwin ein – und kritisierte John Oliver für seine aggressiven Fragen.

Baldwin sagt, dass für Dustin Hoffman die Unschuldsvermutung gelte, so lange die Belästigungen nicht bewiesen sein. Er twittert über seinen Stiftungs-Account:

"Talkshows waren einst Promo-Boxenstops für heiteres Geplauder über Filme und so. Jetzt haben so Leute wie John Oliver und Stephen Colbert das geändert und diese Shows ähneln eher Geschworenengerichten."

Für den Tweet gab es viel Kritik, auf seinem privaten Twitter-Account musste Baldwin richtigstellen, dass er mit der Aussage keine Opfer sexueller Gewalt verharmlosen wollte: 

"Ich bin mit dem Herzen bei allen Opfern. Mein Ziel ist es, Gleichberechtigung voranzubringen."
Baldwin war sogar in der NBC-Talkshow von Megyn Kelly geladen – und musste sich erneut verteidigen.

Wer etwas verbrochen habe, müsse überführt werden, sagte er (EW). Aber es stünden seit der "MeToo"-Debatte "zu viele Anschuldigungen im Raum, aber keine Beweise". Baldwin verteidigte erneut seinen Tweet, machte aber klar, dass Männer, die übergriffig werden, nicht ungeschoren davonkommen dürfen:

„Ich will, dass die Leute, die im Unrecht sind, bestraft werden, aber ich will nicht, dass unschuldige Menschen verletzt werden.“
Alec Baldwin

Art

Lukas wird das Handy geklaut – er bringt die Chats des Diebes als Buch raus

Marco ist ein Dieb. 

Marco ist aber auch: ein Liebespoet. 

Wenn er zum Handy greift, schickt er seiner Freundin Anne gerne Gedichte per SMS:

"Wenn ich schlafen gehe dann ist es schon im dunkeln. Ich schaue nach oben und die engelsterne sind am funkeln. Doch der schönste und hellste stern...der bist du und den mag ich besonders gern."

Das Problem ist: Es ist nicht Marcos Handy. Sondern das von Lukas Adolphi .