Was Shahak Shapira von den Flirtversuchen der AfD hält.

Die AfD wirbt um jüdische Wähler. Konkret stellt sich die Partei derzeit als "Garant jüdischen Lebens" in Deutschland dar ("Süddeutsche Zeitung"). 

Da die Rechtspopulisten bereits seit Jahren als Anti-Islam-Partei auftreten, hoffen sie, in den jüdischen Gemeinden Verbündete zu finden. Denn – eine traurige Realität – in Deutschland kommt es immer wieder zu antisemitischen Übergriffen vor allem von jungen Muslimen ("Der Tagesspiegel").

Die Logik der AfD ist also: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. 

Dabei provoziert die AfD regelmäßig mit rassistischen und antisemitischen Äußerungen. Unvergessen ist auch die notorische Rede des Thüringer Landeschefs Björn Höcke: Er forderte ein Umdenken in der Erinnerung an den Holocaust und bezeichnete das Mahnmal für die ermordeten Juden in Berlin zweideutig als "Schande im Herzen der Hauptstadt" (bento).

Viele Juden lehnen die Werbeversuche daher ab. "Die AfD ist für jüdische Menschen nicht wählbar", sagt zum Beispiel die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch ("Handelsblatt"). Und dass Juden automatisch Muslime hassen, sei auch falsch, sagt der Komiker Shahak Shapira zu bento. Er wird gerade aktiv von AfD-Verbänden umgarnt.

Im Videostatement oben sagt er, was er davon hält.

Haha

Warum es eine Frechheit ist, Wuppertal von der Welt abzuschneiden
Ihr könnt doch nicht den Bahnverkehr zwei Wochen lang sperren!

Was passiert, wenn man eine Stadt mit 350.000 Einwohnern mitten in NRW für zwei Wochen vom Bahnverkehr abschneidet? Was wie ein Sozialexperiment klingt, ist ab Samstag Realität in Wuppertal. Für zwei Wochen wird die Stadt komplett gesperrt. 

Kann die Bahn nicht bringen? Doch. Ein neues Stellwerk soll gebaut werden, bestätigte die Bahn bento auf Nachfrage. Die Bahn selbst bezeichnete das als "Herkulesaufgabe" – innerhalb der zwei Wochen und noch einmal sechs Wochen im Sommer soll das Bauprojekt umgesetzt sein. "Die Arbeiten laufen unter extremen Zeitdruck, um die Sperrpausen, in denen kein Zug fährt, bestmöglich auszunutzen", sagt die Bahn.