Die meisten haben eine eindeutige Haltung.

Rostock 2016, kurz vor der Landtagswahl. Die Alternative für Deutschland kommt in Umfragen auf rund 20 Prozent. Das ist fast so viel wie SPD (etwa 28 Prozent) und CDU (etwa 22 Prozent) (Wahlrecht.de). Doch gilt das auch für junge Wähler? Wir sind nach Mecklenburg-Vorpommern gefahren und haben gefragt, was junge Menschen über die AfD denken.

Das Ergebnis war eindeutig: Keiner der von uns Befragten gab an, die rechtspopulistische Partei wählen zu wollen. Die genannten Argumente dafür waren ganz unterschiedlich.

Klar ist aber auch:

  • Eine Straßenumfrage ist nie repräsentativ, dafür gibt es groß angelegte Befragungen durch Wahlforscher.
  • Viele der AfD-Wähler sind laut bisherigen Erkenntnissen eher älter.
  • "Soziale Erwünschtheit" beeinflusst, was Menschen öffentlich zugeben. Das heißt: In einer Straßenumfrage erzählen die Interviewten nicht unbedingt das, was sie denken. Vielleicht erzählen sie auch das, was sie glauben, was von ihnen erwartet wird.

Bislang schnitt die AfD in Wahlen oft besser ab, als in Umfragen vorhergesagt wurde. Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg (15,1 %), Sachsen-Anhalt (24,2 %) und Rheinland-Pfalz (12,6 %) konnte sie mit einer Mischung aus Angstmache, Hetze gegen Flüchtlinge und Kritik an der Euro-Rettungspolitik in die Landtage einziehen.

Das heißt: Wer mitentscheiden will, wie stark die AfD wird, sollte deshalb vor allem eines machen: Wählen gehen.

Mehr über die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern:

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Tech

Diese Dinge hat Instagram jetzt Snapchat voraus

Im Silicon Valley zitiert man gerne ein Sprichwort, das dort auf viele Situationen zutrifft: "If you can't beat them, joint 'em" – wenn du sie nicht besiegen kannst, schließ' dich ihnen an. Im Reich von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gilt dagegen wohl: Wenn du sie nicht aufkaufen kannst, mach sie platt.

Für Snapchat bot Zuckerberg einst drei Milliarden Dollar. Doch der Messenger wollte sich nicht kaufen lassen. Seitdem versucht Facebook alles, um den vor allem bei Millenials beliebten Messenger zu bezwingen. Bislang allerdings mit ausgesprochen wenig Erfolg: