Der Brandenburger Landtag hat den AfD-Antrag abgelehnt, die Unterstützung für die  "Landeskoordinierungsstelle für "LesBiSchwule & Trans" einzustellen. Alle Parteien im Brandenburger Landtag stimmten gegen den Antrag. (queer.de)

Was ist das für eine Koordinierungsstelle?

Sie berät unter anderem lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Menschen. Außerdem vernetzt die Organisation queere Gruppen in Brandenburg und bietet Aufklärungsveranstaltungen an, zum Beispiel für Unternehmen.

Was wollte die AfD genau erreichen?

Die AfD will staatliche Unterstützung nur der "traditionellen Familie" zukommen lassen, sprich: heterosexuellen Menschen. Die stellvertretende Landesvorsitzende der AfD, Birgit Bessin, sagte, die staatliche Finanzierung der Koordinierungsstelle sei eine "tendenzielle Benachteiligung der heterosexuellen Mehrheit". Hier ist der Antrag als PDF.

Wie reagierten die anderen Parteien?

Mit Kopfschütteln. Von Linke bis zur CDU machten alle Parteien deutlich, warum solche Koordinierungs- und Beratungsstellen so wichtig sind.

  • Noch immer gebe es Menschen mit homo- und transfeindlichen Einstellungen, sagte der Abgeordnete der Linken, Volkmar Schöneburg. Dies führe zum Teil zu "Mobbing von Schülern, von Sportlern, Polizisten oder Soldaten."
  • Die Grünen-Abgeordnete Ursula Nonnenmacher sagte, der Gedanke einer "tendenziellen Benachteiligung der heterosexuellen Mehrheit" sei eine "pathologische Wahrnehmungsstörung".
Lassen Sie uns diesen Antrag dahin schicken, wo er hingehört: in die Ablage für ewiggestrige und überflüssige Symbolanträge.
Grünen-Abgeordnete Ursula Nonnenmacher​
Du bist nicht überzeugt?

Warum solche Beratungsstellen sinnvoll sind, zeigen auch diese Geschichten von Transgendern:


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