Stars wie Alicia Keys, Beyoncé, Pharrell Williams und Chris Rock haben ein gemeinsames Video veröffentlicht, um auf die Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Gewalt an Schwarzen durch Polizisten aufmerksam zu machen. Es ist eine Reaktion auf die jüngsten Fälle von tödlicher Polizeigewalt gegen Afroamerikaner in den USA. (SPIEGEL ONLINE)

"23 ways you could be killed if you are black in America" heißt der Titel. Die 23 Gründe stehen für 23 Opfer. Die Promis zeigen Fälle in Amerika, in denen Schwarze alltäglichen Handlung nachgegangen sind – und starben. Das Video wurde auf der Nachrichtenseite Mic.com veröffentlicht und hat inzwischen mehr als fünf Millionen Views.

Das komplette Video

Der Clip zeigt nicht nur die Künstler, sondern auch Fotos jener Menschen, die ihr Leben verloren haben. So spricht Beyoncé über Philando Castile, der im Auto seiner Freundin starb, folgenden Satz: "Riding in your girlfriend’s car with a child in the back".

Weitere Statements:
Walking home with a friend.
Making eye contact.
Selling CDs outside of a Supermarket.
Wearing a hoodie.
Walking away from Police

"We demand radical transformation to heal the long history of systemic racism so that all Americans have the equal right to live and pursue happiness," sagt Alicia Keys am Ende des Videos, und fordert die Nutzer dabei gleichzeitig auf, eine an Obama gerichtete Petition zu unterschreiben.


Art

Eine Belgierin fotografiert Fremde direkt nach dem Aufwachen
Das ist Teil eines wunderbaren Kunstprojekts

"Ich war schon immer besessen von Fremden", sagt Barbara Iweins, 40, über sich selbst. Wenn sie auf den Bus wartet oder an der Supermarktkasse in der Schlange steht, bleiben ihre Augen und Gedanken immer wieder bei einer Person hängen. Woran denkt der Typ vor mir wohl gerade? Wovor hat die Frau neben mir Angst? "Manchmal sehe ich eine Person und denke noch drei oder vier Tage später über sie nach", sagt Iweins.

Irgendwann beschloss sie, die für sie so faszinierenden Fremden kennenzulernen – und daraus ein Fotoprojekt zu machen. Sie begann, wahllos Menschen auf der Straße anzusprechen, zeigte Fotos aus ihrem Portfolio – "und überraschenderweise ließen sich viele überzeugen".