Egal ob Deo, Zahnpasta oder Bodylotion: Die meisten Produkte, die man im Badezimmer benutzt, sind in Plastik verpackt. Plastik, das irgendwann im Müll landet. Trotz eines eigentlich gut gemeinten Recycling-Systems verkauft Deutschland Müllberge in ärmere Länder, zum Beispiel Malaysia. Über schlecht gesicherte Deponien landet so auch Müll aus Deutschland in den Meeren, in Meerestieren und in unserer Nahrung (Deutsche Welle, Greenpeace).

Immer mehr Menschen sehen Plastik daher als großes oder sogar größtes Umweltproblem (BMU). Wer etwas dagegen tun möchte, fängt meist bei sich selbst an und reduziert Verpackungsmüll.   

Aber schafft man es, ausnahmslos alle Plastikverpackungen aus dem Badezimmer zu verbannen? Vielleicht sogar, ohne das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen?

Videoreihe "Susan optimiert sich"

Gesünder essen, minimalistischer einkaufen, erfolgreicher leben – die Selbstoptimierung und unsere eigenen Ansprüche an uns selbst verfolgen uns mittlerweile in sämtliche Lebensbereiche. Wir stellen uns immer wieder dieselben Fragen: Bin ich gut genug? Könnte ich nicht besser sein?

In mehreren Selbstversuchen will bento-Autorin Susan Barth herausfinden, was sie wirklich weiterbringt – und so im Selbstoptimierungs-Wahn ihren eigenen Weg finden.

bento-Mitarbeiterin Susan probiert es aus: Sie lebt zwei Wochen lang mit plastikfreiem Bad. 

Können Deocreme, Zahnputztabletten oder Haarseife ihre gewohnten Produkte ersetzen? Wo bekommt man solche Alternativen eigentlich her? Macht es ihren Alltag umständlicher, wenn sie auf Plastik im Badezimmer verzichtet? 

Wie der Selbstversuch gelaufen ist und ob es Susan schwer gefallen ist, verrät sie oben im Video.


Future

Meine eigene Chefin: Passt Homeoffice oder Coworking Space zu mir?
Teil drei zu unserer neuen Kolumne über Selbstständigkeit: Wo soll ich nur arbeiten?

Leider gehöre ich nicht zu der Sorte disziplinierter Menschen, die sich morgens einen gesunden Saft mixen, ins Fitnessstudio gehen und danach alle Aufgaben von der To-Do-Liste abarbeiten. Ich kann gut einen ganzen Tag zu Hause verbringen, mir eine Pizza in den Ofen schieben und mich von Kleinigkeiten abhalten lassen. Am besten arbeite ich unter Druck und wenn ich sehe, wie andere um mich herum das Gleiche tun.

Als ich zu Beginn des Jahres meinen Businessplan schrieb und einen Kostenplan aufstellte, vernachlässigte ich aber meine Wünsche zum Arbeitsumfeld. Ich wollte Geld sparen und dachte, ich könne von zu Hause aus meine Texte schreiben. Schließlich kann man als freier Journalist und Digitalnomade doch von überall aus arbeiten, oder?

Ich stellte schnell fest, dass ich mich geirrt hatte.