Das würde auch deutsche Hunde und Katzen freuen.

Silvesterfeuerwerk macht vielen Menschen Spaß, löst bei den meisten Tieren aber Panik aus. Die ungewohnten Knallgeräusche und Lichtblitze sorgen für Angstattacken, Herzprobleme und Kurzschlussreaktionen. Schon für an den Menschen gewöhnte Haustiere ist das ein Problem – für viele Wildtiere umso mehr. 

Der Regierungsrat der von vielen seltenen Tierarten bewohnten Galàpagos-Inseln stimmte am Freitag daher einstimmig dafür, Feuerwerk ganz zu verbieten

Ökosysteme, die so empfindlich sind wie jenes auf den Galápagos-Inseln, werden in Mitleidenschaft gezogen

Nicht nur die Geräsche seien ein Problem, erklärt der Regierungsrat der Inseln in einer Mitteilung. Auch die Chemikalien und der entstehende Müll landeten weitestgehend im Meer. Das verstärke bereits bestehende Probleme, denn von Touristen und der Landwirtschaft eingeschleppte Krankheiten und Tierarten machen den heimischen Arten seit Jahren das Leben schwer. Viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten leben auf den Inseln, etwa die drachenartigen Meerechsen, Riesenschildkröten, Seelöwen und Seebären. (SPIEGEL ONLINE)

Die Inseln, die politisch zum etwa 1000 Kilometer entfernten Ecuador gehören, wurden schon 1978 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Trotzdem reisen jedes Jahr etwa 200.000 Touristen auf das Archipel.

Auch in Deutschland leiden viele Tiere unter der Knallerei, selbst in weitläufigen Gebieten. Der Direktor des Berliner Zoos, Andreas Knieriem, wünschte sich zum Schutz seiner Tiere im rbb: "Ich möchte an all die feiernden Menschen in der Stadt appellieren, auf sich und ihre Umwelt Acht zu geben". Geld lasse sich sinnvoller investieren als in Knaller und Raketen. "Auch Ihr Haustier wird es Ihnen danken."

Mit Material von dpa


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