Bild: Epa/ Luong Thai Lin

Autoabgase, Industrieanlagen und Öfen – um die Luft in unseren Städten ist es schlecht bestellt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt jetzt, welche dramatischen Auswirkungen das hat: An den Folgen von Luftverschmutzung sterben jährlich mehr als sieben Millionen Menschen.

Das ergab die Auswertung eines neuen globalen Datenmodells. Mehr als 90 Prozent weltweit leben demnach in Gebieten mit hoher Luftverschmutzung (WHO/welt.de).

Wo ist die Luft besonders schlecht?
  • Betroffen sind überraschenderweise nicht nur Städte, sondern auch ländliche Gebiete. Besonders verschmutzt ist die Luft in Entwicklungs- und Schwellenländern, vor allem in Asien. In China starben 2012 mehr als eine Million Menschen, 600.000 in Indien und mehr als 140.000 in Russland. Es handle sich um eine "gesundheitliche Notlage", sagte die Direktorin der WHO-Abteilung für öffentliche Gesundheit, Maria Neira. (The Guardian)
  • Im Vergleich zu Großbritannien und Frankreich schneidet Deutschland in der Untersuchung schlecht ab. Mehr als 26.000 Menschen kamen 2012 hier an den Folgen der Luftverschmutzung ums Leben. Das sind 33 Menschen pro 100.000 Einwohner. In Frankreich waren es 17 und in Großbritannien 26.
Die Fotostrecke zeigt, was Plastikmüll anrichtet:
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Was macht die Luft so schlecht?

Nicht nur die Luft vor der Haustür ist gefährlich für die Gesundheit, sondern auch die in der Wohnung. Die WHO macht die Feinstaubbelastung in der Außenluft für mehr als drei Millionen Todesfälle im Jahr verantwortlich, die Innenluft für mehr als vier Millionen (Allgemeine Zeitung).

  • Gründe für Staubbelastung in der Wohnung: Kochen mit Holz oder Kohle und Heizöfen (vor allem in ärmeren Ländern)
  • Außenluft: Autos, Kohlekraftwerke, Müllverbrennung, Staubstürme
Wie hat die WHO die Zahlen herausgefunden?

Die Experten untersuchten insgesamt 184 Länder und 3000 Orte – mit Hilfe von Satellitentechnik und Messungen am Boden. Als gesundheitsgefährdend stuft die WHO Luft ein, die einen Grenzwert von PM2,5-Feinstaub überschreitet. Das heißt, es befinden sich besonders kleine Partikel in der Luft – mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer.

Sie können beim Einatmen bis in die Lungenbläschen gelangen. Das Risiko für Schlaganfälle, Herzkrankheiten, und Lungenkrebs steigt.

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