Bild: dpa/Victoria Bonn-Meuser
Kanada hingegen sagt: "Wir schulden es unseren Kindern."

Kohleenergie gilt als Haupttreiber der globalen Erwärmung – durch die Verbrennung von Kohle werden die meisten Treibhausgas freisetzt. Auf der Weltklimakonferenz in Bonn haben nun 20 Staaten gemeinsam erklärt, dass sie in den nächsten Jahren komplett auf Kohleenergie verzichten wollen. 

Die Initiative "Past Coal Alliance" wurde von Kanada und Großbritannien gestartet. Deutschland ist nicht mit dabei.

Zu den Staaten gehören unter anderem:

  • Belgien,
  • Dänemark,
  • Finnland
  • Frankreich,
  • Österreich
  • und die Schweiz.

Außerdem beteiligen sich die beiden US-Bundesstaaten Washington und Oregon. (ABC/Tagesschau)

  • Kohle sei der "schmutzigste fossile Energieträger", sagte die kanadische Umweltministerin Catherine McKenna. Den Ausstieg schulde man den Kindern. (Rheinische Post)
  • "Wir hoffen, dass unsere globale Allianz im kommende Jahr auf 50 Mitglieder angewachsen sein wird", sagte Großbritanniens Umweltministerin Claire Perry dem SPIEGEL.
Für einige Länder ist der Ausstieg nur Symbolpolitik – denn sie nutzen schon jetzt keine Kohleenergie oder nur wenig davon.

Für Deutschland ist der Abbau von Kohle wichtig. Braunkohle und Steinkohle haben immer noch den höchsten Anteil am Energiemix: Sie machen mehr als 40 Prozent aus.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zögert daher, den Kohleausstieg zu beschließen. In den Verhandlungen der Jamaika-Koalition ist es einer der größten Streitpunkte.

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