Bild: Imago

In den Weltmeeren schwimmen Tonnen von kleinsten Plastikteilchen. Es sind Reste des Plastikmülls, den wir achtlos wegwerfen – durch die Meeresströmung werden sie zu Mikropartikeln zerrieben und in allen Ozeanen verteilt.

Nun warnen Forscher: Der Plastikmüll wird für Wale, Haie und Rochen besonders gefährlich.

Arten, die sich von Plankton ernähren und Wasser filtern, schlucken die kleinen Plastikteilchen. Egal, wie klein diese sind, sagt nun eine neue Studie, sie sind trotzdem lebensbedrohlich für die Tiere. (The Guardian)

Die Studie wurde im Fachjournal "Trends in Ecology and Evolution" veröffentlicht. 

  • Die Forscher haben unter anderem die Körper von toten Walen untersucht, die an Strände geschwemmt wurden. Dort haben sie in den Mägen und Eingeweiden große Rückstände an Plastikmüll gefunden. 
  • Aber auch mikroskopisch kleine Plastikteile seien gefährlich, sie können Giftstoffe enthalten, sie sich im Körper der Tiere ablagern.

Elitza Germanov ist Ko-Autorin der Studie. Sie zeigt die Plastikpartikel auf Instagram – neben Krill-Krebsen, der Leibspeise von Walen. 

Das Bild zeigt: Der Krill und der Plastikmüll sind gleich groß.

Bislang sollen rund 150 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren umher schwimmen. Laut einer Studie der Ellen-MacArthur-Stiftung kommen jedes Jahr acht Millionen Tonnen. Das entspricht einer Lkw-Ladung – pro Minute. (bento)

Laut Germanov schwimmen die meisten Plastikteilchen in Küstennähe vor Flussmündungen herum. Es sind die Reste, die aus unseren Haushalten ihren Weg ins Meer finden:

Betroffen sind von dem Plastikmüll Wale, Hai- und Rochenarten, die Wasser nach Kleinstlebewesen filtern. Also zum Beispiel Walhaie, Riesenhaie, Bartenwale und Teufelsrochen.

Germanov geht davon aus, dass viele dieser Arten bald vom Aussterben bedroht sind, wenn weiterhin so viel Plastikmüll in den Meeren schwimmt.


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