Bild: dpa/Arne Dedert
Und wo ich Alternativen finde

In meinem veganen Lieblingsrestaurant gibt es kein Pils, nur Kölsch. Für mich als Nordlicht eine harte Nummer. Schuld ist der Kleber, der für die Etiketten verwendet wird: Er ist bei den meisten Biersorten nicht vegan. Überhaupt darf ich als Veganerin vieles nicht mehr, über das ich vorher nie nachgedacht habe. Zum Glück gibt es fast immer Alternativen.

Fotos entwickeln
(Bild: dpa/Thomas Frey)

Fotos haben immer eine Gelatinebeschichtung.

Alternative: Bisher kann man nur relativ unschön zu Hause selbst drucken – ohne Fotopapier. Oder einen digitalen Fotorahmen kaufen.

Schminken
(Bild: dpa/Wolfgang Kumm)

Make-up wird oft an Tieren getestet und enthält teilweise auch tierische Bestandteile.

Alternative: Eine Liste der Marken, die veganes Make-up, Lippenstift und Mascara liefern, gibt es hier.

Rauchen
(Bild: dpa/Torsten Leukert)

Auch Zigaretten werden oft an Tieren getestet und enthalten im Kleber meist auch tierische Bestandteile.

Alternative: Pueblo oder Manitou sind vegane Tabaksorten. Canuma, Gizeh und OCB (grün) liefern vegane Blättchen und Filter.

Bier/Brause/Saft trinken
(Bild: dpa/Patrick Seeger)
Oft werden die Etiketten mit kaseinhaltigem Kleber aufgebracht. Saft wird außerdem häufig mit Gelatine geklärt.

Alternative:
  • Bier: Gaffel-Kölsch
  • Brause: Club Mate, Gaffel Fassbrause Zitrone, Premium Cola
  • Saft: Fruchttiger, Granini, Hohes C

Eine ausführliche Liste gibt es hier.

Wein trinken
(Bild: Jonas Güttler)

Auch Wein wird häufig mit Gelatine geklärt und enthält oft Kasein.

Alternative: Veganen Wein kaufen. Eine Liste gibt es hier.

Essen
(Bild: dpa/Arne Dedert)

Absurderweise sind auch vegan gekennzeichnete Produkte teilweise nicht vegan, weil der Begriff nicht geschützt ist.

Alternative: Auf die Inhaltsstoffe schauen – und ebenfalls auf kaseinhaltigen Klebstoff der Etiketten achten. Im Zweifelsfall Hersteller anschreiben.

Eiswaffeln knuspern
(Bild: dpa/Katharina Kemme)

Der Waffelteig enthält oft Eier.

Alternative: Das vegane Eis aus einer Glasschale essen.

Kerzen anzünden
(Bild: dpa/Marcus Brandt)

Viele Kerzen enthalten Bienenwachs oder tierische Fette.

Alternative: Zu Paraffinkerzen greifen. Paraffin wird allerdings aus Erdöl gewonnen und ist daher nicht besonders umweltfreundlich. Bleibt nur elektrisches Licht.

Malen
(Bild: Bob Ross Inc.)

Die meisten Pinsel werden aus tierischen Haaren hergestellt.


Alternative: Synthetische Pinsel kaufen.

Kondome benutzen
(Bild: dpa/Roland Scheidemann)

Die meisten Hersteller verwenden Kasein für ihre Kondome.

Alternative: Vegane Kondome kaufen. Eine Liste gibt es hier.

Bowlen gehen
(Bild: dpa/Wolf-Dietrich Weissbach)

Bowlingschuhe sind meistens aus Leder, und ohne die darf man nicht an die Bahn.

Alternative: Kegeln gehen. Da darfst du für gewöhnlich deine Schuhe anbehalten.

Sich impfen lassen
(Bild: dpa/Lukas Schulze)

Impfstoffe enthalten meist Laktose, Gelatine oder tierische Galle.

Alternative: Sich trotzdem impfen lassen. Sei kein Idiot.