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Was sich wieder ändert.

Schluss mit Tierschutz: Die US-Regierung hat mehrere Gesetze zur Haltung von Nutztieren zurückgenommen. Die Gesetze waren unter Ex-Präsident Barack Obama eingeführt worden – sie sollten neue Maßstäbe zum Schutz von Tieren definieren, die in Bio-Höfen gehalten werden. (ABC)

Nun hat das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) die Gesetze für ungültig erklärt. Es bestehe keine Notwendigkeit, an der bisherigen Lage etwas zu ändern.

Worum ging es?

  • Die Regelung hätte definiert, dass Legehennen im Stall mindestens einen Quadratmeter Platz haben müssen.
  • Außerdem hätten sie einen Außenbereich vorgeschrieben, damit die Tiere Zugang zum Freien haben. Überdachte Innenhöfe und Veranden, wie es derzeit in den USA als "Freilandhaltung" üblich ist, wären dann verboten gewesen. 
  • Auch Änderungen zum artgerechten Transport zur Schlachtung und zum Umgang mit Tieren wurden gekippt.

Wie geht es weiter?

Viele kleine Bio-Betriebe in den USA haben längst die Tierschutzregeln umgesetzt. Fallen sie nun wieder weg, öffnet das den Markt für Großanbieter, die das Fleisch ihrer Massentierhaltung dann ebenfalls als "biologisch zertifiziert" anbieten können. Dann nennt sich "Bio", was mit Bio nur noch sehr wenig zu tun hat.

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Dass man durch ungeschützten Sex nicht nur Kinder zeugen, sondern auch Krankheiten bekommen kann, sollten die meisten Jugendlichen in Deutschland schon früh lernen – und zwar mindestens in der Schule: Sie trägt einen gesetzlichen Auftrag zur Sexualbildung. 

In erster Linie aber kommt die Verantwortung noch immer den Eltern zu. Den Rest erledigen Freunde und – das Internet.

Die Frage ist: Reicht das?