Bild: dpa / Rolex De La Pena

Plastikmüll weltweit reduzieren – dieses Ziel wollen die Vereinten Nationen (Uno) erreichen. Im aktuellen Report analysierte die Uno anlässlich des Weltumwelttags die Plastikpolitik verschiedener Länder und zeigt Möglichkeiten auf, Plastikmüll durch alternative Stoffe zu ersetzen. 

Laut des Reports ergreifen jetzt 50 Länder Maßnahmen, um Plastik zu reduzieren, darunter folgende Staaten:

Die Galapagosinseln wollen zum Beispiel Einmal-Plastikbesteck verbieten, Sri Lanka will Styropor verbannen. Weit verbreitet ist auch das Verbannen von Plastiktüten

Was hat das Plastiktüten-Verbot bisher gebracht? 

  • Viele Staaten wie Eritrea, Botswana oder Gambia haben Plastiktüten verbannt. Das hilft zwar, Müll zu reduzieren.
  • In Kamerun werden Haushalte für jedes Kilogramm gesammeltem Plastikmüll bezahlt. Trotzdem werden Plastiktüten noch ins Land geschmuggelt.
  • Auch in China hat das Verbot geholfen – auf Wochenmärkten werden aber immer noch Plastikbeutel genutzt. 
  • In Irland hat eine Plastiktütensteuer dazu geführt, dass 90 Prozent weniger Plastiktüten genutzt werden. (BBC)

Alternativen zu Plastik werden ebenfalls genannt: Stoffe wie Seegras oder der aus Ananasblättern hergestellte Plastik- und Lederersatz Piñatex könnten in Zukunft helfen, die Umwelt zu schonen.

Im Report fordert die Uno aber auch mehr Nachdruck auf die Staaten.

Das Vorhaben alleine, Plastik zu reduzieren, reicht nicht. In Botswana fehle es an Kontrollen des Plastikverbots, in China werden auf Wochenmärkten noch Plastiktüten genutzt.

Plastik ist in Entwicklungsländern ein großes Problem. 

Denn Plastikbeutel blockieren dort Abflüsse und führen so zu Überflutungen.

Auch die Tierwelt wird negativ durch Plastik beeinflusst: Rinder oder Schafe fressen herumfliegende Tüten und Plastikartikel auf der Weide, Meerestiere verschlingen den Müll im Ozean. Erst kürzlich verendete ein Wal an acht Kilogramm Plastik in seinem Magen. (bento)

Eine Plastiktüte wird im Schnitt nur zwölf Minuten benutzt. Es dauert aber 500 Jahre, sie wieder zu verwerten. (News.com.au) Bisher wurden laut Report erst neun Prozent der neun Milliarden Tonnen Plastik recycelt  – der meiste Müll landet in der Umwelt.


Gerechtigkeit

Menschenrechtler werfen US-Koalition Kriegsverbrechen in Syrien vor
Auch Deutschland ist beteiligt.

In Syrien wird noch immer gekämpft – auch nach mehr als sieben Jahren des Blutvergießens. In dem Land kämpfen Islamisten gegen Rebellen gegen Anhänger des Diktators Baschar al-Assad. Ausländische Mächte wie Russland, Iran, Saudi-Arabien und die USA mischen sich ins Geschehen ein.

Nun erhebt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International schwere Vorwürfe gegen die USA, Frankreich und Großbritannien. Bei ihrem Kampf gegen Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) seien im syrischen Rakka Hunderte Zivilisten getötet und Tausende verletzt worden. (Amnesty International)

Die Menschenrechtler sagen: Die US-Koalition habe bei der Zerstörung von Rakka nicht genug getan, um zivile Opfer zu vermeiden.