Bild: The Ocean Cleanup/dpa
Der Gründer gibt den ersten Zwischenbericht.

Schätzungsweise 140 Millionen Tonnen Plastikmüll treiben in den Ozeanen. Doch ein Projekt will das ändern: "The Ocean Cleanup". Nach einer zweiwöchigen Testphase war der riesige Plastik-Staubsauger Mitte Oktober gestartet und soll nun die Weltmeere vom Müll befreien. Lange war unklar, ob die schlauchartige Maschine funktionieren kann – jetzt gibt es vom Erfinder höchstpersönlich per Twitter die erste Bilanz.

Der 600 Meter lange Schlauch, der U-förmig an der Oberfläche des Pazifiks treibt, sammelt nach Angaben des Erfinders das erste Plastik. Entgegen der Kritik, der Schlauch würde nicht genug kleine Plastikpartikel auffangen, twitterte Boyan Slat: 

Demnach werden auch sehr kleine Plastikteile aus dem Meer gefischt, ohne dabei die Meeresvegetation zu stören. Damit widerspricht Slat seinen Kritikern, die befürchteten, dass durch das Projekt nicht genug Plastik eingesammelt werde und das maritime Ökosystem gestört werden könnte. (MDR Wissen)

Allerdings merkte Slat auch an, dass der riesige Meersauger hin und wieder bereits gesammeltes Plastik verlieren würde. Daran werde aber bereits gearbeitet.

"The Ocean Cleanup" ist gerade dabei, gegen das "Great Pacific Garbage Patch" – eine riesige Ansammlung von Plastikmüll im Pazifik – anzukämpfen. Nach Angaben des Projekts ist das Gebiet in etwa 1,6 Millionen Quadratkilometer groß. Wie das Projekt funktioniert, sehr ihr hier im Video


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