Bild: Samuel Zeller/Unsplash
36 Grad und es wird noch heißer...

Es ist heiß in Deutschland. Derzeit steigt das Thermometer fast täglich auf Werte über 30°C. Das bleibt nicht ohne Folgen: In vielen Regionen ist die Waldbrand-Gefahr gestiegen, in Brandenburg gilt zur Zeit Warnstufe 5, die höchste Gefahrenstufe. Auch in Großstädten steigt die Brandgefahr. Mehrere deutsche Städte haben deshalb jetzt Grillverbote erlassen.

Welche Städte sind betroffen?

Die Stadt Frankfurt hat bereits am Donnerstag ein Grillverbot an allen öffentlichen Orten wie Parks oder Badestellen ausgesprochen. Auch das Rauchen von Shishas, also Wasserpfeifen, ist untersagt. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein teures Bußgeld und einen Platzverweis. Auch das Wegwerfen von glühenden Zigaretten kann in Grünanlagen künftig bestraft werden.

Auch andere Großstädte haben aufgrund der anhaltenden Hitze ähnliche Verbote erlassen. Betroffen sind unter anderem:

  • Potsdam
  • Hannover
  • Braunschweig

In anderen Städten, vor allem in Nordrhein-Westfalen, gibt es zwar keine Verbote, sie bitten ihre Bürger aber trotzdem darum, freiwillig nicht zu grillen:

  • Köln
  • Düsseldorf
  • Duisburg

Wo darf man jetzt noch grillen?

Auf Privatgrundstücken, also im eigenen Garten oder Hinterhof, ist Grillen weiterhin erlaubt – zumindest, solange es keine Vorschriften von der Verwaltung oder vom Vermieter gibt, die anderes sagen. Aufgrund der trockenen Hitze besteht allerdings auch hier erhöhte Gefahr, einen Brand zu verursachen. Wer grillt, sollte also so oder so vorsichtiger sein.

Bis wann gilt das Grillverbot?

In den meisten Städten, wie zum Beispiel Frankfurt, gilt das Verbot "bis auf Widerruf" – also solange, wie der Stadt zufolge Waldbrandgefahr besteht. In Potsdam gilt das Grillverbot bis mindestens 31. August. (RBB)

Spätestens dann dürfte es aber ohnehin etwas kühler sein. 


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