Bild: Instagram

In Indiens Hauptstadt Delhi gibt es einen neuen Instagram-Trend. Das Smog-Selfie. Es sieht so aus:

Unter den Hashtags #delhipollution oder #delhismog sammeln junge Inder ihre Fotos – möglichst viel dichter Rauch im Hintergrund, viele tragen zum Schutz eine Atemmaske.

Was locker rüberkommt, hat einen ernsten Hintergrund: Delhi erstickt derzeit in Abgasen.

Der Regierungschef von Delhi, Arvind Kejriwal, hatte die Metropole am Wochenende bereits mit einer "Gaskammer" verglichen. Am Sonntag hat sein Kabinett bereits Notfallmaßnahmen eingeleitet: Die Schulen sollen drei Tage geschlossen bleiben, Bau- und Abrissarbeiten für fünf Tage ausgesetzt und ein Wärmekraftwerk für zehn Tage geschlossen werden. (SPIEGEL ONLINE)

Zeit also für Selfies – um auf die schlimme Lage aufmerksam zu machen:
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Wie hoch ist die Smog-Belastung?

Nach Angaben der zuständigen Behörde des Ministeriums für Geowissenschaften schwankten die Konzentrationen von Feinstaubteilchen zuletzt zwischen 400 und 900 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Die Weltgesundheitsorganisation hält eine Belastung von gerade noch zehn Mikrogramm pro Kubikmeter unbedenklich – Delhi überschreitet also diese Werte um das 40- bis 90-fache.

Der Feinstaub kann sich tief in Bronchien und Lungenbläschen festsetzen. Das führt zu Atemproblemen, Lungen- und Herzerkrankungen.

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Gerechtigkeit

Das FBI hat keine Probleme mehr mit Clintons E-Mails, Trump aber schon

Die US-Wahl drehte sich in den vergangenen zwei Wochen vor allem um eine Frage: Kann Hillary Clinton mit ihrem Mail-Programm umgehen? Es war bekannt geworden, dass sie Amtsgeschäfte von Privatkonten führte.

Zwei Tage vor der Wahl am Dienstag gibt es darauf – erneut – eine Antwort: FBI-Chef James Comey erklärte in einem am Sonntag öffentlich gewordenen Brief, es gebe keine Hinweise auf ein kriminelles Verhalten Clintons. In der Frage, ob sie Staatsgeheimnisse per Mail verschickt habe, werde daher nicht weiter ermittelt.